Mit den Öffis durch den Sommer

Mit den Öffis durch den Sommer

Studierende zieht es raus aus der Hauptstadt und zurück in die Bundesländer. SchülerInnen machen Ferien und Familien fahren auf Urlaub. Warum wir Jahr für Jahr das Öffi-Angebot auf die geringere Nachfrage in den Sommermonaten anpassen.

Im Hochsommer zählen wir bis zu 25 Prozent weniger Fahrgäste in Bus, Bim und U-Bahn, vor allem zu den Stoßzeiten in der Früh und am Nachmittag. Von Juli bis September passen wir deshalb jedes Jahr unsere Fahrpläne entsprechend an die geringere Auslastung der Öffis an.

Im Sommer verbringen viele WienerInnen die Freizeit am Wasser - egal ob am Donaukanal oder in einem der zahlreichen Bäder. Mit den Öffis kommen Sie auf jeden Fall zielsicher zur nächsten Abkühlung.
Im Sommer verbringen viele WienerInnen die Freizeit am Wasser - egal ob am Donaukanal oder in einem der zahlreichen Bäder. Mit den Öffis kommen Sie auf jeden Fall zielsicher zur nächsten Abkühlung.

Tausche Schulbuch gegen Badetuch

Unter dem Schuljahr besuchen rund 230.000 SchülerInnen eine von circa 700 Schulen in Wien. Vor allem in der Früh ist die Wahrscheinlichkeit also groß, in den Öffis auf junge Menschen mit großen Rucksäcken zu treffen. Wenn die Schulbücher im Sommer gegen Badetaschen eingetauscht werden, ist das natürlich auch in Bus, Bim und U-Bahn bemerkbar. Ab Juli macht sich auch ein Großteil der rund 200.000 ordentlich Studierenden rar und das Urlaubsfieber zieht die Menschen raus aus der Großstadt.

Traditionell ändern sich daher die Intervalle der Öffis, vor allem zu den Hauptverkehrszeiten in der Früh und am Nachmittag, wo der Andrang beim Weg in die Schule oder ins Büro sonst am größten ist. So kommt zum Beispiel die U1 im Ferienfahrplan morgens nicht alle 2:30 Minuten, sondern alle 3:30 Minuten. Auch Bus- und Straßenbahnlinien fahren in der Ferienzeit mit geänderten Intervallen. Auf der Linie D kommen beispielsweise nicht neun Züge, sondern acht Züge in der Stunde. Auf der Buslinie 15A sind im gleichen Zeitfenster zur Stoßzeit nur acht statt zwölf Busse unterwegs.

Kinder bis zum 15. Geburtstag fahren im Sommer gratis
Kinder bis zum 15. Geburtstag fahren im Sommer gratis

Effizienz und Urlaubsfieber

Der Ferienfahrplan ist wichtig, weil dadurch die effiziente Auslastung von Bus, Bim und U-Bahn gewährleistet wird. Es macht weder wirtschaftlich noch ökologisch Sinn, dass Fahrzeuge in dichten Intervallen, aber fast leer unterwegs sind. Allein an einem Tag können wir rund 25.000 Kilometer weniger mit Bus, Bim und U-Bahn fahren. Durch die Änderung der Intervalle im Sommer können nicht nur Wege, sondern auch Arbeitszeiten eingespart werden. Auch unsere MitarbeiterInnen nutzen die heißen Monate für Urlaub, Familie und Freizeit. Während an einem regulären Montag bis zu 1.850 Schichten eingeteilt werden, sind es in der Ferienzeit nur rund 1.600. Täglich kann also Personal für rund 250 Schichten im ganzen Netz gespart werden.

Die Ferienfahrpläne hängen an den jeweiligen Haltestellen aus und aktuelle Verkehrsinformationen gibt es auf unseren Social Media-Kanälen, der Wiener-Linien-Website und in der WienMobil-App.

Trotz des Ferienfahrplans sind die Wiener Linien in dichten Intervallen unterwegs und auch die zahlreichen Wiener Bäder sind mit U-Bahn, Bim und Bus einfach und schnell erreichbar.

Mit einem Klick auf das Bild landet ihr bei unserer interaktiven Bäderkarte.
Mit einem Klick auf das Bild landet ihr bei unserer interaktiven Bäderkarte.
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