Mit den Wiener Linien können studierende direkt vor die Uni fahren.

Neu in Wien: der Wiener-Linien-Studiguide

Du bist gerade von zuhause ausgezogen und willst in Wien studieren? Du kennst dich noch nicht gut aus, hast aber viel zu erledigen? Dann haben wir die wichtigsten Tipps, damit U-Bahn, Bim und Bus für dich zu keiner Herausforderung werden.

1. Mit dem Semesterticket günstig unterwegs

Am allerwichtigsten für die Öffis ist ein gültiger Fahrschein. Doch welches Ticket ist am besten? Überlege vorher, wie lange der Aufenthalt in Wien dauert. Ein paar Tage? Mehrere Wochen? Oder das ganze Semester? Dann kannst du gezielt das richtige Ticket kaufen.

Für StudentInnen empfehlen sich das Semesterticket und die Ferienmonatskarten. Achte nur darauf, dass du bereits einige Tage vor dem Kauf inskribiert bist und den ÖH-Beitrag bezahlt hast. Denn es findet ein Datenabgleich mit eurer Uni bzw. FH statt. Die StudentInnentickets gibt es übrigens auch in der WienMobil-App und im Onlineshop. Das hat einen riesigen Vorteil, denn digitale Tickets kann man nicht verlieren. Aber Fakt ist: Ohne gültigen Fahrschein möchte niemand erwischt werden, das kostet 105 Euro.

Das Semesterticket kann bequem online zuhause oder unterwegs direkt am Handy gekauft werden.
Das Semesterticket kann bequem online zuhause oder unterwegs direkt am Handy gekauft werden.

2. Die WienMobil-App – dein Öffi-Navi

Um mit den Öffis von A nach B zu kommen, gibt es in Wien unzählige Möglichkeiten. Zwar scheinen die U-Bahnen am schnellsten, doch mit Bussen oder Bims können viele Wege abgekürzt werden. Deshalb: In WienMobil nachschauen, was die schnellste Route ist.

Mit der WienMobil App lassen sich über das Smartphone die schnellsten Routen finden.
Mit der WienMobil App lassen sich über das Smartphone die schnellsten Routen finden.

3. Steh nicht auf der linken Seite

Um ein „Heast, Oida, bist deppat?“ zu verhindern, solltest du auf der Rolltreppe nicht links stehen. Denn hier kommen die Fahrgäste vorbeigelaufen, die es eilig haben. Denn: Es gilt die Regel „rechts stehen, links gehen“. Wer auf der Rolltreppe rechts steht, macht sich bei den anderen Fahrgästen beliebt und wirkt wie ein echter Wiener.

Nicht nur zur Rush Hour wichtig: auf der Rolltreppe immer rechts stehen.
Nicht nur zur Rush Hour wichtig: auf der Rolltreppe immer rechts stehen.

4. Steig in das richtige Fahrzeug

Bevor du in die U-Bahn, Bim oder den Bus steigst, lohnt sich ein Blick auf die Zielanzeige. Denn manchmal wird eine Linie kurzgeführt oder umgeleitet. Tipp: Kennst du dich nicht aus, frage einfach bei den LenkerInnen oder ServicemitarbeiterInnen nach.  Außerdem hilft dir auch hier die WienMobil-App, wenn du schnell eine neue Route brauchst.

5. Nacht-Öffis für Nachtschwärmer

Die Wiener Linien sind rund um die Uhr unterwegs. Vor Werktagen fahren Nachtbusse, vor Sams-, Sonn- und Feiertagen sind zudem alle 15 Minuten Nacht-U-Bahnen unterwegs. Tipp: Bei den Intervallen in der Nacht ist eine Planung noch wichtiger als am Tag. Also vorher in die WienMobil-App schauen und rechtzeitig am Bahnsteig bzw. der Bim- oder Bushaltestelle stehen.

Der Nachtbetrieb der U-Bahn kommt auch bei den Studierenden gut an.
Der Nachtbetrieb der U-Bahn kommt auch bei den Studierenden gut an.

6. Nimm Rücksicht und #fahrfair

Fairness ist auch in den Öffis wichtig. Nichts nervt mehr als Personen mit großen Rucksäcken auf dem Rücken, laute Musik oder Drängler. Deshalb: Verhalte dich so, wie du es auch von anderen erhoffst. Lass die Fahrgäste erst aussteigen, bevor du einsteigst. Nimm den Rucksack vom Rücken. Und dreh die Musik so weit runter, dass andere nicht mithören müssen.

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