Für die Wiener Linien gibt es keine (Feiertags)Pause

Egal ob Regen, Schnee, Tag oder Nacht: Die Wiener Linien sind IMMER im Einsatz. Auch zu Weihnachten und Silvester. Vier KollegInnen erzählen von ihrem unermüdlichen Einsatz.

Das Herz der Wiener Linien schlägt immer

„Ich arbeite zu Weihnachten, weil es für mich ein Tag wie jeder andere ist“, erzählt
Thomas, der in der Leitstelle der Wiener Linien tätig ist. Schon sein Vater war als Schichtarbeiter im Einsatz, erzählt er: „Es gab deshalb immer wieder Weihnachts- oder Silvesterfeiern, an denen er nicht zu Hause war.“ Thomas feiert besondere Anlässe einfach davor oder ein paar Tage später. „Um mich mit meiner Familie bzw. Freunden zu treffen, brauche ich keinen speziellen Tag wie Weihnachten oder Silvester“, betont er.

Thomas bei seinem Schreibtisch in der Leitstelle.
Die Leitstelle behält den gesamten Wiener Öffi-Verkehr gut im Blick – 24 Stunden am Tag

Die Betriebsleitstelle ist quasi „das Herz“ der Wiener Öffis. Die MitarbeiterInnen sorgen im Schichtdienst 365 Tage im Jahr dafür, dass Bus und Bim planmäßig an ihr Ziel kommen. Wenn beispielsweise eine Straßenbahn durch ein parkendes Auto blockiert wird, verständigen sie die Einsatzkräfte. Gleichzeitig behalten sie die Verkehrssituation im Auge und sorgen dafür, dass der Betrieb weiterläuft. Eine wichtige Aufgabe, auch an Feiertagen. In seinen 21 Dienstjahren hat Thomas schon einige Dienste zu Weihnachten und Silvester absolviert.

„Als ich noch Straßenbahnfahrer war in den 1990er Jahren, bekam ich in der Silvesternacht von einem Fahrgast sogar einen Glücksbringer ­geschenkt.“

Thomas

Ein Revisor für alle Fälle

In enger Abstimmung mit der Leitstelle arbeiten die Revisoren der Wiener Linien. Einer von ihnen ist Alexander. Wenn eine Haltestelle aufgrund einer Baustelle aufgelassen wird, Falschparker die Öffis behindern oder Busse wegen eines Rohrschadens kurzgeführt werden müssen, dann sind die Revisoren vor Ort im Einsatz, um alles zu koordinieren und dokumentieren. Ein Job mit großer Verantwortung. Bereits seit rund zehn Jahren ist Alexander als Revisor tätig, auch an Tagen, an denen die meisten Menschen frei haben.

Alexander im Funkwagen, mit dem er zu den Einsätzen kommt
Mit dem Funkwagen ist Alexander in ganz Wien unterwegs

„Da die Wiener Linien auch zu den Weihnachtsfeiertagen und zu Silvester viele Fahrgäste befördern, kommt es auch zu Zwischenfällen, bei denen ein gut funktionierendes Störungsmanagement nötig ist.“ Für ihn sind diese Feiertagsdienste kein Problem, wie er betont. „Ich arbeite gerne in meinem Job, dadurch fällt es mir auch nicht schwer, dies an besonderen Tagen zu tun. Mit meiner Familie kann ich die Feierlichkeiten meistens trotzdem so ­organisieren, dass alle glücklich sind.“ Für ihn sind die Dienste außerdem eine gute Gelegenheit, dem Feiertags­trubel zu entfliehen.

Ich empfinde die Vorweihnachtszeit als sehr stressig und bin daher durchaus froh, wenn ab dem 24. Dezember etwas Ruhe einkehrt.“

Alexander

Sicherheit steht an erster Stelle

Ebenfalls 365 Tage im Jahr sind die MitarbeiterInnen des Sicherheitsdienstes in den Öffis und Stationen unterwegs. Schließlich gelten die Hausordnung und die Beförderungsbedingungen auch zu Weihnachten und Silvester. „Durch unsere Präsenz in den Stationen und Fahrzeugen vermitteln wir den Fahrgästen ein subjektives Sicherheitsgefühl“, sagt Doris.

Doris und Homan vom Sicherheitsdienst am Bahnsteig Erdberg
Der Sicherheitsdienst ist immer für die Wiener Fahrgemeinschaft da

Die Feiertagsdienste sind Doris‘ Erfahrung nach etwas Besonderes: „Gerade zu Weihnachten und Silvester merkt man, dass die Leute für einen kurzen Moment ihre täglichen Sorgen vergessen, freundlich sind, schöne Feiertage und einen guten Rutsch wünschen.“ Da ihr Mann ebenfalls bei den Wiener Linien arbeitet, wird der Familienfrieden durch den Schichtdienst nicht gestört. Auch ihr Kollege Homan hat kein Problem mit dem Schichtdienst.

„Mir geht es gut dabei, weil ich auch an speziellen Tagen dafür sorgen möchte, dass die Fahrgäste sicher nach Hause kommen.“

Homan

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Artikel aus der Dezemberausgabe des vormagazins, Text: Andreas Cavar, Fotos: Wiener Linien

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Kommentare (4)

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