2 Kfz-Mechaniker*innen

Die Busdoktor*innen der Wiener Linien: Kfz-Mechaniker*innen im Einsatz

Wir haben einen Blick in die Buswerkstatt Leopoldau geworfen. Hier gibt es immer Bedarf an qualifizierten Mechaniker*innen.

In den Busgaragen der Wiener Linien ist immer was los:  24 Stunden am Tag an sieben Tagen die Woche wird in den Werkstätten geschraubt, geölt, ausgetauscht und repariert. Denn so ein Bus der Wiener Linien legt im Jahr zwischen 55.000 und 60.000 Kilometer zurück – dementsprechend gut müssen die Fahrzeuge in Schuss gehalten werden. 

Darf es etwas mehr sein?

Im Unterschied etwa zu normalen Pkw hat man es in der Buswerkstatt klarerweise mit sehr viel größeren Dimensionen zu tun. „Natürlich ist beim Bus alles in XXL-Ausführung vorhanden. Deshalb kommen auch verschiedenste Hilfsmittel zum Einsatz“, erklärt Melanie Maier, die seit 2006 Mechanikerin bei den Wiener Linien ist. Die Busse der Wiener Linien sind aber nicht nur ein Pkw in extra großer Ausführung, sie haben auch jede Menge Zusatzsysteme. Dazu gehören etwa die speziellen Druckluftfederungen, Funksysteme, elektronische Türsysteme und eine komplexe Elektronik samt Infotainment-System für die Fahrgäste. All das müssen die Mechaniker*innen regelmäßig warten. 

Melanie und Stefan schrauben an den größten KFZ Wiens

Langeweile gibt es hier keine

Egal, ob regulärer Werkstätten-, Winter- oder Pannendienst – Flexibilität ist in den Buswerkstätten von Vorteil. Stefan Langsenlehner, der seit 2014 dabei ist, schätzt die Vielfalt an seinem Job: „Es ist ein abwechslungsreicher Berufsalltag mit immer neuen Herausforderungen, kein typischer Nine-to-five-Job.“ Denn mit neuer Technik ändern sich die beruflichen Anforderungen an die Mechaniker*innen. „Durch die Elektronik hat sich vor allem die Art der Reparatur geändert. Neue Systeme ermöglichen eine zielgerichtete Fehlersuche.“, so der Mechaniker.

Auch die Wartung wird zukunftsfit

Künftig sollen die Wiener Linien emissionsfrei fahren. Im Hinblick darauf werden auch in den Buswerkstätten bereits die Weichen gestellt. Dem Antriebskonzept der neuen Elektro- und Wasserstoffbusse entsprechend sind bereits Adaptionsarbeiten in Umsetzung und die Mitarbeiter*innen der Werkstätten werden demgemäß geschult und auf die neuen Fahrzeuge vorbereitet.  

Ein Blick unter die etwas größerer Haube

Der Bedarf an qualifizierten Mechaniker*innen steigt

Die Buswerkstätten der Wiener Linien suchen aktuell nach Mechaniker*innen. Anforderungen an die Bewerber*innen sind ein Mindestalter von 20 Jahren und eine abgeschlossene Lehre im Bereich Kfz-Mechanik, Kfz-Technik, Mechatronik oder Karosseriebautechnik. Im Laufe der Ausbildung absolvieren neue Mitarbeiter*innen außerdem die Führerscheine in den Gruppen  C und D inklusive C 95 und D 95. 

Die Mitarbeiter*innen der Wiener Linien halten die Stadt tagtäglich am Laufen und übernehmen Verantwortung für die Menschen in der Stadt. Wer auch einen Beitrag dazu leisten möchte und außerdem Teamgeist, Neugier, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit zu seinen oder ihren Eigenschaften zählt, kann sich jetzt bewerben und ein Teil des #TeamÖffiLiebe werden. Noch mehr Infos gibt es hier!

Dieser Artikel basiert auf dem Beitrag „Ein Blick unter die Haube“, erschienen in der Aprilausgabe des vormagazins, Text: Andreas Cavar, Fotos: Rainer Mirau

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