Neue Fahrzeuge schaffen 10.000 Plätze für unsere Fahrgäste wie zB. für Brigitta.

10.000 neue Plätze

Wien wächst und wächst. Die Zahl der BewohnerInnen der Bundeshauptstadt wird bis 2022 die Zwei-Millionen-Marke überschreiten. Mit dem Wachstum der Stadt muss auch die Infrastruktur und damit auch das Öffi-Angebot mitwachsen. Die Wiener Linien investieren laufend in den Netzausbau und in neue, moderne Fahrzeuge, damit auch in Zukunft alle in U-Bahn, Bim und Bus ihren Platz finden. Insgesamt entstehen in den kommenden Jahren 10.000 neue Plätze.

Jahr für Jahr setzen mehr Wienerinnen und Wiener auf die Öffis. Alleine im vergangenen Jahr waren 961,7 Millionen Fahrgäste mit U-Bahn, Bim und Bus unterwegs - so viele wie nie zuvor. Vor zehn Jahren waren es noch 793 Millionen Fahrgäste. Das bedeutet: Neben dem Bau neuer Linien müssen auch neue Fahrzeuge angeschafft und somit mehr Plätze für die Fahrgäste angeboten werden.

Eine wachsende Stadt benötigt auch ein wachsendes Öffi-Netz.
Eine wachsende Stadt benötigt auch ein wachsendes Öffi-Netz.

Neue Fahrzeuge heißt mehr Plätze

Seit vielen Jahren investieren die Wiener Linien in die Modernisierung des Fuhrparks. So stehen den Fahrgästen Jahr für Jahr immer mehr neue, moderne und barrierefreie Fahrzeuge zur Verfügung. Durch die Anschaffung neuer Fahrzeuge, die sukzessive die alten Modelle ablösen, entstehen zusätzliche Plätze. Einerseits werden Fahrzeuge mit mehr Sitz- und Stehplätzen gekauft. Und andererseits steigt auch die Anzahl der "größeren" Fahrzeuge.

Der "Kuschelfaktor" sinkt: 10.000 zusätzliche Plätze sorgen auch für mehr Komfort im Fahrzeug.
Der "Kuschelfaktor" sinkt: 10.000 zusätzliche Plätze sorgen auch für mehr Komfort im Fahrzeug.

XL-Bus bietet XL-Platzangebot

Seit 2013 erneuern die Wiener Linien ihre komplette Busflotte und bereits 2019 wird die Modernisierung abgeschlossen sein. Dann verfügen die Wiener Linien über gut 440 neue, moderne und umweltfreundliche Euro-6-Busse. Insgesamt entstehen dadurch rund 2.400 neue Plätze. Bisher setzte sich die Wiener-Linien-Busflotte aus ca. 2/3 sogenannter "Normalbussen" mit ungefähr 70 Plätzen und 1/3 Gelenkbussen mit ca. 100 Plätzen zusammen. Dieses Verhältnis wird mit dem Abschluss der Bus-Modernisierung umgedreht. Damit kommen künftig auf stark frequentierten Linien mehr Busse mit einem erweiterten Platzangebot zum Einsatz. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Fahrzeugen, sind seit kurzem auch die ersten neuen 20 Meter XL-Busse im Netz unterwegs. Hier finden allein 120 Personen in einem der 62 neuen Fahrzeugen Platz. Die neuen XL-Busse sind die längsten Busse, die je in Wien unterwegs waren.

Flexity – die Revolution unter den Straßenbahnen

Auch bei der Straßenbahn geht die Modernisierung weiter. Mit dem Flexity bekommt Wien eine der modernsten Straßenbahnen weltweit. Die bis zu 156 neuen Bims sind zu 100% barrierefrei und ersetzen in den nächsten Jahren sukzessive die letzten Hochflurmodelle. Mit der Modernisierung der Straßenbahnflotte entstehen bis zu 4.500 zusätzliche Plätze. Im Vergleich zu den alten Straßenbahnen werden im neuen Flexity bis zu 40 Fahrgäste mehr Platz finden.

Mehr Platz für Eltern mit Kinderwägen, für Gepäck und Rollstühle - die neuen Fahrzeuge bieten mehr Platz für jede Lebenslage.
Mehr Platz für Eltern mit Kinderwägen, für Gepäck und Rollstühle - die neuen Fahrzeuge bieten mehr Platz für jede Lebenslage.

In der Innenraumgestaltung geht der Flexity neue Wege: Großzügige Mehrzweckbereiche mit Klappsitzen ausgestattet, sorgen für mehr Raum für Kinderwägen und RollstuhlfahrerInnen.

Das hat der neue X-Wagen zu bieten

Auch bei den U-Bahn-Zügen stehen die Zeichen auf Modernisierung. Mindestens 34 neue X-Wagen werden bis 2030 schrittweise die alten "Silberpfeile" ersetzen. Eine absolute Neuerung stellt die Kombination aus den gewohnten Quersitzen, mit Längs- und Klappsitzen. Dadurch entsteht mehr Platz für Kinderwagen, Rollstuhl und auch Gepäck.

Täglich nutzen 2,6 Millionen Fahrgäste Bim, Bus und U-Bahn.
Täglich nutzen 2,6 Millionen Fahrgäste Bim, Bus und U-Bahn.

Und auch der Wegfall von vier der sechs Führerstände pro Zug schafft zusätzlichen Platz - bis zu 90 Plätze pro Zug. Insgesamt entstehen durch die neue U-Bahn-Generation rund 3.100 neue Plätze.

Wir schaffen Platz für alle!

Die Wiener Linien rüsten auf! Derzeit finden exakt 267.745 Fahrgäste in Bim, Bus und U-Bahn Platz - das sind alle BewohnerInnen von Salzburg, Klagenfurt und Eisenstadt. Durch die Anschaffung moderner Fahrzeuge werden zusätzlich 10.000 neue Plätz geschaffen. Mehr Platz, um sich auf dem Weg in die Arbeit über die neuesten Zeitungsmeldungen zu informieren, um auf der Heimfahrt gemütlich ein Buch zu lesen oder in der Früh noch einmal kurz die Augen zu schließen.

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Kommentare (7)

  • Guten Tag!
    Ich bin Benützer des 5A Bus, leider fährt der letze, Richtung Griegstrasse, vom Friedrich Engelsplatz schon um 22.28 ab. Wenn man vom Theater kommt , muss man dann zu Fuß nach Hause gehen. Besteht nicht die Möglichkeit, dass der Bus wenigstens bis 23h Richtung Griegstrasse/Endstation, fahren kann. Verbleibe mit Dank und freundlichen Grüßen

  • Bei einer zunehmenden Alterung der Bevölkerung ist die Reduzierung des Sitzplatzanteiles eine bedenkliche Idee. Alternativ dazu würde ich anregen z.B. zwischen 15.00 und 17.00 auf der A1 keine 8 Minuten Intervalle zu fahren.

  • hm also ich bin gehbehindert, tue mich jetzt schon schwer in öffis einen sitzplatz zu bekommen, weil menschen egoisten sind und sich selbst die nächsten sind. ist zwar schön das dann mehr leute stehen können, allerdings wer einen sitzplatz ergattern kann tut das auch im regelfall und bei 99% interessiert sich keiner dann dafür, ob du stehen kannst oder nicht. wenn man dann fast ne stunde in öffis verbringen muss die gestopft voll sind, ist das stehend nicht sehr angenehm mit behinderung. denke das viele, auch nicht behinderte froh sind nach einem harten arbeitstag sitzen zu können.

  • Also ich wäre dafür, endlich ALLE sitzplätze abzuschaffen. dann muss man sich nicht mehr über solche einfallslosen nachrichten ärgern, dass es immer weniger plätze gibt. Und für die, die wirklich plätze brauchen, macht man eigene behinderten-bussen. Die besser betuchten fahren sowieso mit dem eigenen auto oder taxi. schöne neue welt. einfach nur immer mehr menschen zusammenpferchen. jeder, der täglich fährt, weiss, welcher stress es ist, mit so viele menschen auf engesten raum „befördert“ zu werden.

    365 Euro heisst, dass ich den wiener linien am Tag genau 1 Euro wert bin. Also weniger als eine 10 Packung Klopapierrolle. Und genau so fühlt es sich an. Danke, dass wien wächst. In mir wächst jeden Tag die Abneigung, mich so behandeln zu lassen. Eigentlich sollten wir in einer Welt leben, die besser – stressfreier – wird. Meinen Kindern werde ich erklären, dass es zwischen China und Österreich keinen Unterschied mehr gibt: Überall zu viele Meschen, und überall ist man nur mehr eine (billige) Nummer.

  • Vielleicht kommt ja bald „bring your own device“ bei den Sitzen? Es ist mir jeden Tag eine Freude, wenn ich in der Früh in der Garnitur stehen muss, weil schon wieder eine „ohne“ Sitze kommt und kein einziger Kinderwagen zu sehen ist.

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