Wir haben einige Tipps für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zusammengestellt.

Sicher durch den Herbst

Die Blätter färben sich und es wird wieder früher dunkel. Ganz klar, es ist Herbst. Wir haben eine kleine Übersicht zusammengestellt, wie man zu dieser Zeit am sichersten auf den Straßen Wiens unterwegs ist.

Regen, Nebel und Dunkelheit schränken die Sicht ein, was ganz schön gefährlich sein kann. Daher sollten alle VerkehrsteilnehmerInnen besonders achtsam sein. Hier ein paar Tipps, wie man unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel sicher im Straßenverkehr unterwegs ist:

Sichtbar machen! Dafür eignen sich am besten Reflektoren an Rucksack oder Tasche, helle Kleidung oder bunte Regenschirme. So ist man für die anderen VerkehrsteilnehmerInnen besser erkennbar. Auch für unsere BuslenkerInnen und StraßenbahnfahrerInnen ist das wichtig. Sie können Sie beim Einfahren in die Haltestelle am Gehsteigrand besser erkennen.

Nasses Laub meiden! Feuchte Blätter können so rutschig wie Glatteis sein. Daher ist es wichtig, das Tempo zu verlangsamen und einen Bogen um das Laub zu machen. Das Laub sorgt leider auch für rutschige Straßenbahnschienen – wie es entfernt wird, erklären wir am Ende des Beitrags.

Nasses Laub kann den Bremsweg der Straßenbahn verlängern.
Nasses Laub kann den Bremsweg der Straßenbahn verlängern.

Auf die richtige Ausrüstung achten! Vor der Fahrt mit dem Rad ist die Kontrolle von Beleuchtung und Bremsen wichtig. Zusätzliche Reflektoren am Rad sorgen für bessere Sichtbarkeit – diese sind auch gesetzlich vorgeschrieben.

Langsam fahren und Abstand halten! Das gilt für Rad- und AutofahrerInnen. Bei nassen oder eisigen Fahrbahnen verlängert sich der Bremsweg um ein Vielfaches. Das gilt auch für unsere Straßenbahnen, deren Bremsweg aufgrund ihres Gewichts länger werden kann.

Die farbigen Blätter sind schön anzusehen, müssen aber trotzdem entfernt werden.
Die farbigen Blätter sind schön anzusehen, müssen aber trotzdem entfernt werden.

Unsere Aufgaben im Herbst

Neben der Witterung wie Nebel und eventuell auch leichtem Frost spielt das Laub eine große Rolle, besonders im Straßenverkehr. Die farbigen Blätter, die der Wind von den Bäumen weht, sind zwar schön anzusehen. Aber wenn diese auf unsere Gleise fallen und sich in den Zwischenräumen des Gleiskörpers sammeln, kann es zu Behinderungen kommen. Die Schienen können durch das Laub rutschig werden, was zu einem längeren Bremsweg führt. Unsere Bahnbauabteilung kümmert sich daher um die Entfernung der Blätter und die Säuberung der Schienen.

Für ihre verschiedenen Aufgaben besitzt diese zahlreiche Sonderfahrzeuge. Für die Reinigung der Schienen rückt in der Regel zuerst der Saugwagen aus, der neben Blättern auch Zeitungen einsaugen kann. Nach ihm kommt der Rillenreiniger zum Einsatz. Dieser schießt Wasser mit einem Druck von bis zu 500 bar in die Rillen. Der Schmutz löst sich und wird vom Fahrzeug sofort eingesaugt.

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Kommentare (9)

  • Hallo, was soll man tun, wenn Leute die U-Bahn mit Essen verschmutzen und dann – auch wenn man sie drauf anspricht – einfach aussteigen und auch noch eine freche Antwort geben?

    Das Essen in den Öffis sollte VERBOTEN werden !!!

    • Drauf aufmerksam machen hilft oft schon weiter 😉 Ansonsten, wenn wirklich das Fahrzeug verschmutzt wird, kannst du auch unseren KollegInnen vor Ort Bescheid geben.

  • Zum Thema: „Fahr fair!“

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    es steht zwar nicht in der Hausordnung, dass man in der U-Bahn nicht telefonieren darf, aber ich wäre sehr für eine Einschränkung.
    Es ist extrem nervtötend, wenn min. 2 Menschen um einen herum laut telefonieren und man gezwungen ist sich alles, was einen nicht interessiert, mitzuhören.
    Ich lese normalerweise sehr gerne während der Fahrt, aber das ist fast unmöglich.
    Habe bei der Bahn schon gesehen, dass es mittlerweile Waggons gibt, in denen das Telefonieren nicht erlaubt ist.
    Könnte man das bei den U-Bahnen nicht auch einführen?
    Hälfte der Waggons für Dauertelefonierer, die es keine 10 Minuten aushalten ohne sich mitzuteilen, und die andere Hälfte für Leute, die vor und nach der Arbeit etwas Ruhe haben wollen?

    Mit freundlichen Grüße
    Olivia Jakab

    • Hallo Olivia, wir verstehen dein Ärgernis, eigene Garnituren dafür wird es in Zukunft nicht geben. In den Wiener Öffis verbringt man auch viel weniger Zeit als z.B. in einem Langstreckenzug, wo so ein Ruhe-Abteil durchaus Sinn machen kann. Aber beim Thema laut Telefonieren gilt auch ganz klar: Rücksicht hat Vorrang 😉

  • Vielleicht sollte man auch darauf hinweisen, dass den Anweisungen des Fahrers unbedingt Folge zu leisten ist.
    Eben hatte ich einen sehr unliebsamen Auftritt im 31er Richtung Stammersdorf. Es gab die Durchsage, dass mit einem Kinderwagen der nächste Zug genommen werden soll. Ich stand, nachdem ich einer schwangeren Frau meinen Platz überlassen hatte.
    Da drängte sich doch ein Mutter mit ihrem Zwillingswagen herein, obwohl schon zwei Kinderwägen da waren. Ich machte sie auf die Durchsage aufmerksam. Da meinte sie nur mich werde die Schaffnerin hinausweisen, weil ich doch mehr wiege als sie mit ihren Kindern – wurde da nicht ich diskriminiert???? Ich denke sie hat die Durchsage nicht verstanden – ihr Heimatland war sicher nicht Österreich sondern das ferne Japan.
    Weiters möchte ich bemerken – ich bin Österreicherin, habe bis zu meinem 60igsten Lebensjahr gearbeitet und beziehe jetzt meine Pension und vermeide es in Stosszeiten mit den Öffis zu fahren.Ich habe auch zwei Kinder aufgezogen und nicht den Luxus gehabt mit einer Niederflurbahn fahren zu können. Bin deshalb auch sehr viel zu Fuss gegangen. Ich freue mich über Verbesserungen – die Enkeltochter wird es einmal leichter haben. Nur die jungen Mütter sollten auch bedenken, dass man nicht nur fordern kann, sondern auch mithelfen. Eine etwas frustrierte Jahreskartenbesitzerin.

  • Der Bremsweg der Straßenbahn verlängert sich durch die geringere Reibung von Laub und Nässe zwischen Eisenrad und Geleise, nicht aber aufgrund des Gewichts 🙂

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