Foto: fotolia Im Sommer werden die Daten EntwicklerInnen zur Verfügung stehen.

UPDATE: Open Data: Wir haben verstanden

Liebe Community,
vielen Dank für euer zahlreiches Feedback zum Thema Open Data in den letzten Tagen, Wochen und Monaten. Das immense Interesse an unseren Daten hat uns in den letzten Tagen wirklich überrascht, daher die gute Nachricht ganz am Anfang. Wir müssen noch einige technische und rechtliche Hindernisse gemeinsam mit unseren Partnern aus dem Weg räumen, doch im Sommer wird es soweit sein. Unsere Verkehrsdaten werden interessierten EntwicklerInnen zur Verfügung stehen.

Freigabe als Prozess
Uns als Unternehmen war es immer wichtig, das Thema strategisch anzugehen. Deswegen haben wir mit Stefan Kriz einen eigenen Open-Data-Beauftragten im Unternehmen, der in Kontakt mit der Entwicklergemeinde sowie unserer Geschäftsführung steht. Im Jänner konnten wir, dank der Hilfe von Robert Harm vom Verein open3, gemeinsam mit einer interessierten Community ein fruchtbares Wochenende beim Wiener Linien Create Camp (WLCC) verbringen. Wir waren damals schon beeindruckt, wie viele EntwicklerInnen mit unseren Daten arbeiten möchten. An nur einem Wochenende sind mehrere tolle Apps entstanden, die auf eine Freigabe der Daten unserseits warten. Für Wienerinnen und Wiener sowie für TouristInnen werden bald noch mehr Informationen und nützliche Anwendungen über unser Netz zur Verfügung stehen.

Warum erst jetzt?
Nun stellt ihr euch sicherlich die berechtigte Frage, warum denn erst jetzt? Untätig waren die Wiener Linien auf keinen Fall. In den letzten Monaten haben wir viele Gespräche geführt, haben uns (inter)nationale Best-Practice-Bespiele angesehen. Ein Schritt nach dem anderen sollte es sein. Trotzdem haben die Meldungen der letzten Tage gezeigt, dass das Thema vielen Leuten „unter den Nägeln brennt“. Deswegen haben wir gemeinsam mit der Stadt Wien entschieden, dass wir rascher handeln müssen, als vorgesehen. Natürlich kann man die Freigabe der Daten auch als ein Risiko für das Unternehmen sehen – wir sind immerhin der größte deutschsprachige Verkehrsbetrieb, der seine Daten freigeben wird – trotzdem sind wir davon überzeugt, dass wir durch die Freigabe der Daten viele fortschrittliche Lösungen für die Wienerinnen und Wiener, aber auch für uns als Unternehmen bekommen werden.

Wie geht es weiter?
Bis Sommer werden wir die rechtlichen und technischen Schwierigkeiten ausgeräumt haben. Wir haben beim WLCC schon viel Feedback bekommen, auf der anderen Seite konnten interessierte EntwicklerInnen erstmals einen Blick auf unsere Systeme werfen. Dieser Prozess wird nun verdichtet fortgesetzt. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit EntwicklerInnen und der Open-Data-Community alle Hindernisse aus dem Weg räumen können, und hoffen, dass wir demnächst über einen genaueren Fahrplan und Details der Datenfreigabe informieren können.

Update nach der OGD-Plattform:

Unser Open Data-Beauftragter Stefan Kriz hat heute bei der OGD-Plattform unseren weiteren Fahrplan, wann welche Daten veröffentlicht werden, vorgestellt. Bereits Anfang Juli werden weitere Statistikdaten, wie die Gleislänge, die Anzahl der Linien, Anzahl der Weichen etc. veröffentlicht. Mit August geben wir unsere Echtzeitdaten frei, dafür müssen sich interessierte EntwicklerInnen unter www.data.wien.gv.at registrieren. Zusammen mit den Echtzeitdaten, wird eine neue modifizierte Haltestellenliste mit GPS-Koordinaten den Entwicklern zur Verfügung stehen. Nach den Sommerferien wird dann zusätzlich zu den Echtzeitdaten, das Routing freigeben. Aus heutiger Sicht sind allerdings nur die Daten der Wiener Linien enthalten. Alle Daten der Wiener Linien werden unter der CC BY-Lizenz veröffentlicht.

60 Antworten auf UPDATE: Open Data: Wir haben verstanden

  1. mat sagt:

    Bitte auch die Daten an Google-Maps weitergeben. (Falls das damit nicht eh „automatisch“ eingeschlossen ist)

    • FB sagt:

      @mat: Ich denke, dass das sowieso in ihrem Plan inkludiert ist.

    • Jo sagt:

      Google Maps hat das alles ursprünglich am IPhone unterstützt bis die Datenbank abgedreht wurde (zufällig kam da grade Quando raus) und zwar besser als jede Software die ich später gesehen habe (Scotty bei der ÖBB detto wie Quando).

      Also die können das fix fertig einbinden und das hat sich über mehr als ein Jahr (ich glaube ca. 2007/08) schon im großen Stil bewährt. Jeglicher Text über „geht das?“ oder „darf man das?“ oder „ist das nicht zu riskant?“ sind vor diesem Hintergrund unglaubwürdig finde ich.

  2. christian sagt:

    Ja, bitte auch an google weitergeben. Danke!

  3. MK sagt:

    Schöne Reaktion, wenn gleich noch 3 Monate schon noch eine Geduldsprobe sind (da ja das Thema nicht neu ist). Gerade als User freut mich das sehr, weil ich Funktionalitäten, wie in Qando (das ich übrigens sehr gut finde, im Gegensatz zu so manchen mieselsüchtigen Kommentaren) nicht mehr missen möchte.

  4. Robert sagt:

    Super! Das ist eine echt gute Nachricht!
    @mat/FB/christian: wenn die Daten wie angekündigt als Open Data zur Verfügung gestellt werden, kann Google genauso gleichberechtigt darauf zugreifen wie z.B. ein einzelner Wiener Software-Entwickler und Schnittstellen zu den eigenen Systemen bauen. Der Ball liegt dann mMn bei Google, diese Daten auch in Google Maps einzubinden…

    • McM sagt:

      seh ich genauso
      Die WL geben die Daten frei – es kann nicht ihre primäre Aufgabe sein sie in fremde Systeme AKTIV einzupflegen

  5. Johann Dirry sagt:

    Super!

    Mich persönlich freut es, wenn ich öffentlich von A-nach-B komme, ohne dass ich 4 verschiedene Apps (derzeit Google Maps + Quando [bzw. AnachB] + Scotty + Öffi) bemühen muss. Noch dazu kann mich dann endlich auch Google Now daran erinnern, wann genau ich los muss um meine Termine einzuhalten.

    Bedeutet für uns Kunden: weniger Aufwand und mehr Zeit 🙂

  6. vavoida sagt:

    Gratulation!
    Nachdem es nur „Monate“ dauerte, hoffe ich im Sommer steht alles im Sinne von „Open Data“, ohne ‚Abkürzungen‘.
    Vielen Dank und wünsche noch spannende 64 Tage!
    (Auch wenn der Frühling sich nicht an der Fahrplan hält, der meterologische Sommer kommt ja schon am Samstag, 1. Juni 2013, hoffentlich mit Open Data Gepäck.)

  7. Roland Oth sagt:

    Sehr feine Sache
    Die API Docs für die Schnittstellen sollten nun zügig vorangetrieben werden, auch wenn die Schnitsttelle noch nicht 100%ig operativ ist. Das die Dinge hier im Fluss sind und es keine endgültige Version gibt versteht sich. Freu mich schon auf die Daten .

  8. Klaus sagt:

    Sehr gut!

  9. Kota sagt:

    Zeits wird es dass Wiener Linien nicht auf die Bremse sondern im gewohnten Staatstempo voranschreitet.
    Untergegangen ist in dem Artikel wunderbar, wie sehr sich WW gewehrt haben und durch die Verzögerung immer noch wehren, Politisch meinte das Rathaus dazu für uns ist es in Ordnung jedoch muss WW als Firma die Verantwortung übernehmen, mal wieder gewohntes Ball spiel der Führunskräfte.

    Bin gespannt was daraus resultiert und welche Apps und Anbindungen auf den Markt kommen werden.

    • vavoida sagt:

      ja, leider bisserl holpriger weg der WL bisher, hat sich hoffentlich damit erledigt, Rahmenbedingungen stehen – open data im sinne von open data und Sommer 2013, bis dahin in dubio pro reo

  10. Pingback: Durchbruch: Open Data von den Wiener Linien kommt bis zum Sommer › Offene Öffis

  11. max sagt:

    super, danke!

  12. Statement von „Offene Öffis“ ist hier.

    Bin schon auf die Details gespannt.

    Ich freue mich jedenfalls, dass die Daten nun kommen :). Danke an alle bei den Wiener Linien, die daran arbeiten!

  13. Peter Ambros sagt:

    „…wir sind immerhin der größte deutschsprachige Verkehrsbetrieb, der seine Daten freigeben wird “

    Was für ein Schmu! Selbst wenn es stimmt, was hat die Größe mit der rechtlichen und sonstigen Lage zu tun? Man erkennt aber, daß es wohl andere als die vorgeschobenen Gründe gab.

  14. SBr sagt:

    Auch wenn es etwas laenger gedauert hat, ist es der richtige Schritt!! Das zeigt einmal mehr, dass ihn Wien doch noch Veraenderung moeglich ist.

    Prinzipiell: Die Daten werden von der Allgemeinheit finanziert und sind auch der Allgemeinheit zur Verfuegung zu stellen.

    Alles, was die Nutzung des oeffentlichen Verkehrsnetzes erleichtert ist im Sinne dieser Allgemeinheit. Wie bereits im Blog geschrieben wird es auch den Wiener Linien „added value“ bringen.

    Gratuliere zu dieser Entscheidung und bedanke mich schon jetzt!

    PS: Soo schlecht wie einige schreiben, ist QANDO auch wieder nicht. Es tut was es soll. Vielleicht etwas umstaendlich, aber es funktioniert.

  15. Pingback: Datenkarten, Datenfest, Datenempfehlungen | stk

  16. R.T.Z. Scheu sagt:

    Eine Zuordnung eines elektronischen Dings zu einem Menschen ist nicht moeglich : Computer-/Kommunikationsnetzwerke sind (fast) beliebig manipulierbar.
    Traditionelle Informationen koennen elektronisch kontaminiert sein.

  17. Anon sagt:

    Servus, eine Frage, an wen soll man sich wenden wenn man zum Thema Open Data bzw. Datenzugriff generell eine Frage hat? (Antwort bitte als Blogkommentar, wenn möglich)

    Herzlichen Dank im Voraus!

  18. Stefan Papp sagt:

    Freu mich schon drauf, auch auf Google Maps endlich den kürzesten Weg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erfahren.

  19. Pingback: OGD Wien Wiener Linien Zusammenfassung › Offene Öffis

  20. Sehr gut und Danke an allen die hier involviert waren und natürlich den Wiener Linien. Ist ein guter Anschub für weitere Open Data Bemühungen, um Österreich hier nach vorne zu bringen.

  21. Kaiser sagt:

    Vielen Dank! Endlich die Antworten auf die Fragen die wir schon so lange und oft gestellt haben.

  22. Pingback: UPDATE: 2013: Das Jahr der Verkehrsdaten | Wiener Linien Blog

  23. Pingback: EntwicklerInnen-Treffen bei den Wiener Linien am 15. Juli | open3.at

  24. Pingback: Kommentar zur parlamentarischen Anfrage zu ÖBB & Google, VAO& OpenData › Offene Öffis

  25. Dave sagt:

    Leider nach wie vor keine Google Maps integration.

    Ich verstehe da Wiener Linien nicht wirklich bei dieser Angelegenheit. Klar bedarf es einen (minimalen) Aufwand, ein Programm zu schreiben dass die Daten vorbereitet und für Google Maps bereitstellt. Aber in Relation zur damit verbundenen Kundenzufriedenheit sollte dies nicht zur Debatte stehen.

    Google bietet viele Infos und Unterstützung an um die Daten ordnungsgemäß aufzubereiten so dass man als Kunde von Wiener Linien bei Google Maps höchste Qualität im Bezug auf User-Experience erleben könnte – wärt Ihr doch mal so weit die Daten zu liefern.

    Google wird sich wohl kaum darum bemühen sich einen API Zugriff zu holen damit sie zu EUREM VORTEIL eure Daten aufbereiten.

    Also BITTE BITTE nehmt mal die Kommentare wahr und gebt euren Kunden die Möglichkeit Maps und insbesondere Google Now endlich richtig nutzen zu können. BKK Budapest habens auch geschafft – also warum hinken wir in Wien noch hinterher?!

    Wenn Ihr nicht das nötige Personal habt das Programm zu schreiben, was ich bezweifle, da Ihr ein API zu Verfügung gestellt habt, biete ich mich als Programmierer auch gerne an euch dabei Kostengünstig, wenn nicht gratis (da ich diesen Service ENDLICH nutzen will), zu unterstützen!

    Auf ein Kommentar hierzu würde ich mich sehr freuen.

    lg, -dave

  26. Jonathan sagt:

    Juni 14, und immer noch keine Google-Integration. Angesichts dessen ,dass die überwiegende Mehrzahl aller Smartphone-Nutzer Google Maps nutzt, frage ich mich, warum die Wiener Linien die Integration dort nicht hinbekommen. Liegts an der Google-Aversion?

    • Wiener Linien sagt:

      Wir stellen unsere Daten über die Schnittstelle allen zur Verfügung – auch Google.

      • Gernot sagt:

        Liebe Wiener Linien,

        Auch wenn Ihr denkt, dass ihr das Zentrum des Universums seid und sich alle nach euch zu richten haben, sollte doch die Zufriedenheit der Kunden an oberster Stelle stehen. Google ist ein internationaler Konzern und muss wahrscheinlich zehntausende Datenquellen in ihre Systeme einbinden. Verständlich, dass man da nicht jedem Verkehrsverbund auf der Welt einzeln nachlaufen kann. Android hat einen Marktanteil von über 80 %. Seid doch nicht so stur und liefert im Sinne der Kundenzufriedenheit Eure Daten endlich an Google.

        • Wiener Linien sagt:

          Wie schon weiter unten geschrieben, die Daten liegen bereit. Es ist aber nicht unsere Aufgabe als Verkehrsunternehmen Daten in verschiedensten Formaten bereit zu stellen. Es gibt viele Anwendungen, neben unserer eigenen App qando, die bereits mit unseren Daten arbeiten: http://www.wienerlinien.at/eportal2/ep/channelView.do/pageTypeId/66528/channelId/-48664

          • sh4d0 sagt:

            Und wieder einmal die Standard-Antwort (die ich auf meinen Beitrag komischerweise nicht bekomme?).
            Vielen Dank Wiener Linien dass Ihr uns in diesem Zusammenhang im Stich lässt und uns Wochen-, Monate-, Jahrelang mit der selben oberflächlichen Antwort abfertigt.

            Wenn Ihr in Wien keine Monopol-Stellung genießen würdet und es Alternativen im selben Netz gäbe wäre das ein triftiger Grund für mich den „Anbieter“ zu wechseln. Aber wie’s aussieht muss ich erst in eine x-beliebige Stadt mit Öffi-Netz ziehen bevor ich Google-, Bing- oder irgendwelche anderen Maps-Dienste für Fahrpläne nutzen kann, denn irgendwie schaffts ja jeder (auch Budapest, Prag, etc… die sicherlich bei weitem keine so gute Infrastruktur genießen wie wir), ausgenommen WienerLinien – denn Ihr seid ja schlichtweg nicht dafür zuständig (…eure Kunden zufriedenzustellen?)!!!

          • Wiener Linien sagt:

            Wir bieten die Daten an, auch Google kann sie nutzen. Viele EntwicklerInnen haben das bereits getan und arbeiten mit unseren Daten. Wir fertigen dich nicht mit einer oberflächlichen Antwort ab, aber es ist auch nicht unsere Aufgabe, Daten in verschiedensten Formaten zur Verfügung zu stellen. Dass es auch anders geht und EntwicklerInnen mit unseren Daten arbeiten wollen und auch können, zeigen diese Apps: http://www.wienerlinien.at/eportal2/ep/channelView.do/pageTypeId/66528/channelId/-48664

          • Stefan Papp sagt:

            Sorry, aber da ist eine unbeschreibliche Arroganz drinnen.

            Auf fast der ganzen Welt ist es möglich, via Google Maps den kürzesten Weg zu ermitteln. Man gibt Start und Ziel ein und schwups schon ist alles da. Auf der ganzen Welt? Nein, eine kleine Stadt hört nicht auf Widerstand zu leisten und das Leben ist nicht leicht für all die Anwender, die extra wegen dieser Sturheit eine neue Seite aufmachen müssen.

            Es würde mich wundern, wenn kein Entwickler bereit stünde, der sich dieser Sache annehmen würde. Das beruht sicher rein auf der Sturheit eines Produktmanagers, der meint sein Ego ausspielen zu müssen: Machen wir nicht, weil ich das sage! Vielleicht wird es an der Zeit, dem Management einen Beschwerdebrief zu schicken.

            Und übrigens… Wir sind in Wien, einer Touristenstadt. Besucher kennen Qando und vor.at nicht.

          • Wiener Linien sagt:

            Hallo Stefan, unsere Daten liegen nicht als GTFS vor, Google kann sie aber gerne umwandeln und in Google Maps bzw. Google Transit integrieren. Genauso wie auch andere Anbieter. Das hat aber bisher kein großer Dienstleister getan. Vielen EntwicklerInnen scheint diese „Hürde“ aber nichts auszumachen, denn sie entwickeln bzw. haben bereits Apps entwickelt, die mit unseren Daten arbeiten.

          • Stefan Papp sagt:

            Fassen wir also kurz noch einmal zusammen. Es gibt einen weltweiten Standard für Verkehrsdaten. In anderen Ländern liefern die Verkehrsbetriebe Daten. In Prag und Berlin funktioniert es z.b. Auch die ÖBB ist in der Lage diese Daten zu liefern.

            Google ist weltweit vertreten. Dass Google nicht zu jedem Anbieter gehen kann, um die Daten abzuholen, muss klar sein. Wenn ich mir den Standard ansehe (https://developers.google.com/transit/gtfs/examples/gtfs-feed) ist die Komplixität die Daten in dieser Form zu liefern, wenn sie bereits da sind, gering.

          • sh4d0 sagt:

            Erstmals vielen Dank für die etwas verspätete erste Antwort die ich auf dieses Thema bekomme.

            GTFS – General Transit Feed Specification
            Das ist nicht irgendeines der „verschiedensten Formaten“ sondern der weitest verbreitete Standard welcher von den gängigsten Anbietern unterstützt wird. Klar kann jeder euer API frei nutzen – aber das interessiert NIEMANDEN der nicht eine Maßgeschneiderte Applikation damit entwickelt.

            Weitere Infos zur Spezifikation etc. im Wiki-Artikel:
            http://en.wikipedia.org/wiki/General_Transit_Feed_Specification

          • „Hallo Stefan, unsere Daten liegen nicht als GTFS vor…“
            Exakt das ist der springende Punkt.

            1. Es ist laut meinem Wissen sehr umständlich die Daten über das API so raus zu holen damit man diese GTFS konform aufbereiten kann.
            2. Es ist dritten Personen nicht möglich die fertigen GTFS konformen Pakete an Google zu geben – denn dies darf ausschließlich der Verkehrsbetrieb – also WienerLinien – Ihr.

            Wenn Ihr weiterhin denkt Ihr müsst euer eigenes Bier brauen und auf eure Kunden ….., dann solltet Ihr vielleicht den Titel dieses Beitrags umändern auf „UPDATE: OPEN DATA: WIR HABEN NICHTS VERSTANDEN“!!!

            Aber da es offensichtlich so nicht funktioniert bleibt wohl nichts anderes übrig das Thema mal auf Politische Ebene in Zusammenarbeit mit dem Touristenverband anzugehen.

            Gleichgesinnte können sich für einen Zusammenschluss gerne bei mir melden – davidczadilek [at] gmail [dot] com

  27. Pingback: Offene Daten Wiener Linien – ein Rückblick | Wiener Linien Blog

  28. Stefan Papp sagt:

    Also Wiener Linien… Nehmen wir an ich sammle Facebook likes dafür, dass ihr die Daten in GTFS bereitstelle. Wie viele müsste ich bekommen, damit ihr es auch wirklich tut.

  29. David sagt:

    Kann es sein, dass nach ewiger herumscheißerei und der jetzt offensichtlichen Überheblichkeit Google Maps euch was scheißt und nicht mal den stadtplan von wien aktualisieren will? Nur eine kleine Annahme. Aber so würd ichs machen wenn ich mich mit solch gleichgültigen Menschen herrumschlagen müsste. Und der Rückgang in der zufriedenheit der touristen mit den öffentlichen verkehrsmitteln erklärt sich damit auch. 😉 aber ich finde jede stadt sollte das so machen. In frankreich nur noch apps auf französisch, spanien nur noch spanisch, london nur noch cogney und am kapp nur noch zulu. Viel spaß beim Reisen mit einer solchen Einstellung. 😉

  30. https://www.facebook.com/wienerlinien.auf.google.maps
    Jeder like bringt uns einen Schritt weiter in die richtige Richtung! 🙂

  31. kneisser sagt:

    Sehr geehrter Herr Kriz!

    Können Sie sich bitte folgendem Problem widmen:

    Seit Mitte Dezember 2014 wird über die „EFA XML-Schnittstelle fu?r die Open Government Data“ ein falsches Datum (Jahreszahl!) ausgegeben.

    „http://www.wienerlinien.at/ogd_routing/XSLT_TRIP_REQUEST2?outputFormat=XML&coordOutputFormat=WGS84&sessionID=0&requestID=0&language=de&coordListOutputFormat=STRING&type_origin=stop&name_origin=60200657&type_destination=stop&name_destination=60201094&itdDate=20141223&itdTime=1413&itdTripDateTimeDepArr=dep&calcNumberOfTrips=6&ptOptionsActive=1&itOptionsActive=1&changeSpeed=normal&includedMeans=checkbox&inclMOT_0=on&inclMOT_0=on&inclMOT_1=on&inclMOT_2=on&inclMOT_3=on&inclMOT_4=on&inclMOT_5=on&inclMOT_6=on&inclMOT_7=on&inclMOT_9=on&inclMOT_8=on&inclMOT_10=on&inclMOT_11=on&locationServerActive=1&useRealtime=1&useProxFootSearch=1&nextDepsPerLeg=1“

    produziert
    „itdTripDateTime deparr=“dep“ ttpFrom=“20131101″ ttpTo=“20141213″>

    invalid date“

    Diese Abfrage wurde am 23. Dezember 2014 gemacht.

    In der von mir verwendeten APP (ÖFFI – Andreas Schildbach) erscheint für
    code=“-4001″>invalid date:
    Das Verbindungsdatum liegt außerhalb der Fahrplanperiode (!)
    nur weil in den Zeilen
    idtTripDateTime
    und
    itdDate
    „vergessen“ wurde 2013/2014 auf 2014/2015 up-zu-daten.

    Ist es sehr kompliziert, diesen Fehler auszubessern?
    Danke im Voraus und
    lG
    Kneisser

  32. Zwei Jahre später, und es geht noch immer nix in Google Maps, da man nicht bereit ist im Standardformat GTFS zu veröffentlichen, stattdessen redet man sich drauf raus, dass Google hier die Holschuld hat. Dass Google sich nicht mit obskuren Formaten oder der Bürokratie der Wiener Linien herumschlagen wird liegt auf der Hand, auf der Strecke bleiben die Wiener Öffi-Nutzer.

    Open Data: Ihr habt NICHT verstanden!!!

    • Wiener Linien sagt:

      Wie gesagt die Daten stehen über unsere Schnittstelle allen UserInnen, auch zum kommerziellen Gebrauch, zur Verfügung.

  33. Nicht vergessen: Google dient auch zur Bespitzelung der Menschen: verfassungswidrig.

  34. Andreas sagt:

    Seit dem strategischen Ansatz sind ja nun ein paar Jahre vergangen. Wie lautete denn nun die Strategie zur Einbindung der WL Fahrplandaten in Google Transit? Ne API mit proprietärem Format und „machts es euch selber“ klappt ja nun nicht so toll…

  35. Stefan Papp sagt:

    Es gibt jetzt auch im Rahmen der Digitalen Agenda Wiens die Möglichkeit für eine GTFS Unterstützung zu stimmen.

    https://www.digitaleagenda.wien/de/consultation/8506#idea-select-326142

    Derzeit ist dieser Wunsch der meistgewünschte, aber es kann nicht Schaden, wenn noch mehr dafür stimmen.

    • tez sagt:

      Anmerkung: Leider führt obiger Link nicht (immer) direkt zur Abstimmung. Falls nicht: Bitter runterscrollen zum Vorschlag 002 „Freigabe der Daten der Wiener Linien im GTFS Format“.

  36. Markus Straub sagt:

    Sehr geehrte Wiener Linien,

    Sie schreiben in einem der letzten Kommentare: „Daten stehen über unsere Schnittstelle allen UserInnen, auch zum kommerziellen Gebrauch, zur Verfügung“

    Ihr Angebot umfasst zwar sogar Echtzeitdaten und einen frei abfragbaren Routingserver, jedoch fehlt ein grundlegender Datensatz: die Fahrplandaten. Die Fahrplandaten sind notwendig um eigene Routen zu berechnen. Das ist unter anderem in der Mobilitätsforschung aus verschiedenen Gründen notwendig, z.B.:
    1) zur Berechnung tausender Routen auf einmal, was die offene Routing-API überlasten würde (z.B. Distanzmatrizenberechnung)
    2) Entwicklung neuartiger Routingalgorithmen

    Weitere Anwendungsfälle für die Fahrplandaten, von denen Ihre KundInnen auch direkt profitieren können, sind das in den Kommentaren oft erwähnte Google Transit, aber auch offene/freie Projekte wie http://www.opentripplanner.org.

    Es wäre für Ihre KundInnen, für die Forschung und für innovative Unternehmen/App-EntwicklerInnen – und somit auch Sie selbst – ein großer Mehrwert, wenn Sie möglichst zeitnah auch die Fahrplandaten als Open Data zur Verfügung stellen würden.

    Gibt es von Ihrer Seite Überlegungen die Fahrplandaten zu veröffentlichen? Wenn nein, könnten Sie erläutern was für Sie dagegen spricht?

    Vielen Dank,
    Markus Straub

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