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	<title>Wiener Linien Blog</title>
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	<description>Der Unternehmensblog der Wiener Linien.</description>
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		<title>Mit Slow Motion zum Zug</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 12:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiener Linien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie sieht man eigentlich aus, wenn man läuft, um z.B. einen Zug zu erwischen? Lustig können wir sagen, aber bitte macht euch doch selbst ein Bild .]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sieht man eigentlich aus, wenn man läuft, um z.B. einen Zug zu erwischen? Lustig können wir sagen, aber bitte macht euch doch selbst ein Bild <img src='http://blog.wienerlinien.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/66058972" width="640" height="360" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
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		<title>Instagram Fotocontest: Nick Frank in Wien</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 13:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiener Linien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch ein paar Wochen, dann kommt der bekannte Fotograf Nick Frank nach Wien, um unsere U-Bahn-Stationen ins rechte Licht zu rücken. Nick Frank ist mit seiner &#8220;Subway&#8221;-Serie vielen Menschen ein &#8230; <a href="http://blog.wienerlinien.at/instagram-fotocontest-nick-frank-in-wien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein paar Wochen, dann kommt der bekannte Fotograf Nick Frank nach Wien, um unsere U-Bahn-Stationen ins rechte Licht zu rücken. Nick Frank ist mit seiner &#8220;Subway&#8221;-Serie vielen Menschen ein Begriff, denn er fotografiert U-Bahn-Stationen rund um die Welt. Wunderschöne Architekturaufnahmen, abstrakte Formen und Farben sowie menschenleere Stationen sind sein Markenzeichen. <a href="http://goo.gl/0e0Ur">Hier</a> bekommt ihr einen Überblick seiner Fotoserien zu sehen.</p>
<div id="attachment_1957" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/05/nick_frank2.jpg"><img class="size-full wp-image-1957   " alt="Wir freuen uns auf eure Fotos. " src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/05/nick_frank2.jpg" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Wir freuen uns auf eure Fotos! Bildcredit: Nick Frank</p></div>
<p><strong>Fotocontest auf Instagram </strong><br />
Wir freuen uns sehr, dass Nick Frank uns demnächst in Wien besuchen wird, deswegen haben wir uns auch eine besonders tolle Aktion für unsere UserInnen sowie alle Instagram-NutzerInnen überlegt.</p>
<p>Kennt ihr unseren Instagram-Kanal bereits? Wenn nicht, besucht uns doch einmal auf <a href="http://instagram.com/wienerlinien">http://instagram.com/wienerlinien</a> Dort starten wir ab sofort einen Fotocontest und freuen uns auf eure schönsten Fotos.</p>
<p><strong>Teilnahme</strong><br />
Mitspielen ist ganz einfach: Macht ein Foto der schönsten U-Bahn-Station und taggt es mit den Hashtags #nickfrankwien und #wienerlinien. Die vier besten FotografInnen haben die Möglichkeit Nick Frank persönlich zu treffen und ihm bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen. Wir wünschen euch viel Glück und können es gar nicht erwarten, die ersten Bilder zu sehen.</p>
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		<title>Lachen verschenkt!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 10:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiener Linien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gemeinsam mit den roten Nasen haben wir zum Welttag des Lachens gute Laune verschenkt! Aber keine Sorge: jeder kann ein Lächeln verschenken, damit die eigene Laune aber auch die der &#8230; <a href="http://blog.wienerlinien.at/lachen-verschenkt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit den roten Nasen haben wir zum Welttag des Lachens gute Laune verschenkt! Aber keine Sorge: jeder kann ein Lächeln verschenken, damit die eigene Laune aber auch die der Mitmenschen besser wird, denn ein Lächeln steckt an. Aber seht bitte selbst:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/rct5fLmilks" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Das macht doch Lust auf ein Lächeln, nein?</p>
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		<title>Kinder-Trainings: „Ihr seid nicht allein!“</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 12:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiener Linien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Öffi-Trainings für Kinder sind nur auf den ersten Blick banal: Wenn Gerhard Tyrner das Sicherheits-Einmaleins für Fahrzeuge, Stationen und Rolltreppen erklärt, lernen auch Erwachsene dazu. Ein Lokalaugenschein von Thomas Rottenberg. &#8230; <a href="http://blog.wienerlinien.at/kinder-trainings-ihr-seid-nicht-allein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Öffi-Trainings für Kinder sind nur auf den ersten Blick banal: Wenn<br />
Gerhard Tyrner das Sicherheits-Einmaleins für Fahrzeuge, Stationen<br />
und Rolltreppen erklärt, lernen auch Erwachsene dazu.<br />
Ein Lokalaugenschein von Thomas Rottenberg. </strong></p>
<p>Chiara lachte. Schließlich wird man nicht alle Tage von einer Stimme aus der Wand begrüßt. Nicht, wenn man neun Jahre alt ist – und nicht so recht weiß, was passieren wird, wenn man auf einen Knopf in der Wand drückt. Dementsprechend skeptisch sah Chiara drein, als sie – zuerst recht unsicher – auf den roten Schalter gedrückt hatte. „Leitstelle, hallo?“, kam es aus der Wand. „Hallo, ich heiße Chiara“, antwortete – immer noch zaghaft – das Mädchen. Und begann zu strahlen, als die Antwort darauf laut und deutlich über den Bahnsteig tönte: „Hallo Chiara, ich kann dich und deine Klassenkameraden ganz genau sehen! Ihr steht in der U-Bahn-Station Niederhofstraße und habt gerade eine Sicherheitsführung. Ich wünsche euch noch einen schönen und weiterhin spannenden Tag.“ </p>
<p><strong>Kinder-Führungen seit 2003</strong><br />
Die Stimme verstummte – und Gerhard Tyrner übernahm wieder: „Gut gemacht, Chiara! Seht ihr: Es ist immer jemand da. Wenn ihr einmal eure Klasse verliert. Wenn ihr euch verlaufen habt. Wenn euch schlecht wird. Oder wenn ihr euch vor jemandem fürchtet: Sobald ihr den Notrufknopf drückt, meldet sich jemand. Der sieht euch auch  und schickt sofort Hilfe. Ihr seid nicht allein.“<br />
Gerhard Tyrner sagt diesen Satz oft. So oft, dass der 49-jährige Mitarbeiter des Informationsdienstes der Wiener Linien längst nicht mehr weiß, wie oft er Kindergruppen schon durch U-Bahn-Stationen und U-Bahnen geführt hat. Seit 2003 führt der Vater von zwei Kindern Volksschulklassen in das kleine Einmaleins der Öffi-Sicherheit ein. Und weiß genau: „Das ist nur auf den ersten Blick banal – es täte vielen Erwachsenen gut, dem Thema eine Minute zu gönnen.“ </p>
<p><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/05/zuho¦êren_c_Schiffl-Katharina.jpg"><img src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/05/zuho¦êren_c_Schiffl-Katharina.jpg" alt="zuho¦êren_c_Schiffl Katharina" width="1772" height="1181" class="alignleft size-full wp-image-1911" /></a></p>
<p>Stimmt: Als Tyrner an diesem Tag den Kindern der dritten Klasse der Ganztags-Volksschule Alt-Erlaa erklärt, dass unterhalb der Bahnsteigkante eine „Fluchtnische“ ist, in die man sich pressen kann, wenn doch einmal jemand auf die Gleise fällt, und „aus der ihr wirklich erst dann herauskriecht, wenn jemand von uns bei euch unten ist“, spitzen auch Erwachsene die Ohren. „Das mit der Nische hab ich nicht gewusst“, sagt ein älterer Mann. Seine Frau nickt: „Ich habe es irgendwann gehört – aber wieder vergessen.“</p>
<p><strong>Wie schnell ist ein U-Bahn-Zug?</strong><br />
Genau deshalb, erklärt Gerhard Tyrner, sei es so wichtig, die Fahrgäste möglichst früh „abzuholen“: Was Hänschen nicht lernt, merkt sich Hans nur sehr schwer. „Kinder sind neugierig. Sie haben noch keine Scheu davor, Begeisterung zu zeigen und Fragen zu stellen“, weiß Alexandra Reinagl. An diesem Tag ist sie zwar „nur“ als Mutter eines der Schulkinder bei der Sicherheitsführung dabei, aber sie hört auch mit einem professionellen Ohr zu: Alexandra Reinagl ist Geschäftsführerin der Wiener Linien – und mächtig stolz auf die Art und Weise, wie ihre Mitarbeiter hier mit  einem alltäglichen und mutmaßlich banalen Thema Kinderaugen zum Leuchten bringen. „Wie wir unsere Fahrgäste mit diesen Themen  erreichen, ist ein zentraler Punkt unserer  Öffentlichkeitsarbeit“, betont sie – und strahlt, als Tyrner dieses Rätsel mit  einem Rätsel löst: „Wie schnell glaubt ihr  ist so ein U-Bahn-Zug, wenn er in die Station einfährt?“ Jeder in der Klasse hat  einen Tipp: „100 km/h!“ – „90!“ – „Ich glaube  50!“ – „Nein, 70!“ &#8211; „Es sind 60 Kilometer pro Stunde“, löst der Sicherheitsinstruktor auf und nutzt die Aufmerksamkeit, um seine Botschaft zu platzieren. „Da kommt ein ganz schön heftiger Luftstoß mit, aus dem Tunnel. Der kann Kinder sogar umschmeißen. Darum ist es immer besser, wenn wir vorne einsteigen.“ Nicht nur wegen des Windes: „Vorne sieht euch der U-Bahn-Fahrer oder die U-Bahn-Fahrerin besser. Da kann er genauer aufpassen, ob ihr alle sicher im Zug seid.“</p>
<p><strong>Hundepfoten und Rolltreppen</strong><br />
Das Einfahrtstempo des Zuges hätte sie gewusst, sagt  Alexandra Reinagl. Trotzdem gibt die Öffi-Chefin zu, dass auch sie Neues gelernt hat: „Dass Rolltreppen für Hundepfoten richtig gefährlich sind ist zwar logisch – aber erst, wenn es einem jemand gesagt hat.“ Das gleiche gilt fürs Abstandhalten auf Rolltreppen: Dass eine Stufe zwischen den Menschen ausreicht, bei Stürzen den „Dominoeffekt“ (weitestgehend) auszuschalten, hätte auch Sabine Tisch, die Lehrerin, nicht „aktiv“ parat gehabt, obwohl sie immer wieder mit Klassen diese Sicherheitsführungen besucht.</p>
<p><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/05/rolltreppe_c_Schiffl-Katharina.jpg"><img src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/05/rolltreppe_c_Schiffl-Katharina.jpg" alt="rolltreppe_c_Schiffl Katharina" width="1772" height="1181" class="alignleft size-full wp-image-1912" /></a></p>
<p>Das Ziel der Wiener Linien und des Stadtschulrats sei klar, betont Reinagl: „Jedes Kind sollte – mindestens – einmal gehört und gezeigt bekommen haben, worauf es ankommt. Wo mögliche Gefahren lauern, wie man sie vermeidet; und was man tut, wenn etwas schiefgeht.“ Denn die Geschichte von der Oma und ihrer Enkelin, die einander beim Einsteigen in die U-Bahn verloren und mehrmals aneinander vorbeifuhren, weil jede versuchte, zur anderen zu fahren, ist höchstens im Nachhinein lustig, betont Gerhard Tyrner zum Abschluss: „Wisst ihr denn, was man in so einem Fall macht?“ Chiara strahlt – und zeigt zur Notrufwand: „Ja! Ich drücke auf den Knopf da. Da meldet sich wer. Der sieht mich. Und dann kommt Hilfe.“ </p>
<p>Text: Thomas Rottenberg/<a href="http://www.vormagazin.at">VORmagazin</a><br />
Fotos: Katharina Schiffl</p>
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		<title>Interview: Neue Busse für Wien</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 13:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiener Linien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute haben wir die ersten Prototypen unserer neuen Busse vorgestellt, die euch ab Herbst 2013 von A nach B bringen werden. Bis Ende 2016 werden es insgesamt 217 sein. In knapp zehn Jahren sollen dann nur noch &#8230; <a href="http://blog.wienerlinien.at/neue-busse-fur-wien-zahlen-daten-fakten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1870" title="Wiesinger_784" alt="" src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/04/Wiesinger_7841-212x300.jpg" width="212" height="300" /></p>
<p>Heute haben wir die ersten Prototypen unserer neuen Busse vorgestellt, die euch ab Herbst 2013 von A nach B bringen werden.<strong> Bis Ende 2016</strong> werden es insgesamt <strong>217</strong> sein. <strong>In knapp zehn Jahren</strong> sollen dann <strong>nur noch neue Busse</strong> in Wien unterwegs sein. Wir haben für euch unseren Experten <strong>Dipl. Ing. Peter Wiesinger, </strong>Referatsleiter im Bereich Kraftfahrzeuge, zu den neuen Bussen befragt.</p>
<p><em>Die Wiener Linien kaufen neue Busse, wie kann man sich das vorstellen?</em></p>
<p>Nun ja: ganz so einfach wie wenn man sich privat ein Auto kauft ist das nicht. Seit ca. <strong>zwei Jahren </strong><strong>bereiten wir die Anschaffung der neuen Busse vor.</strong><strong> </strong>Vielleicht ist es aufmerksamen Fahrgästen schon aufgefallen, in den vergangenen Monaten waren Linienbusse in Wien unterwegs, die sich von unseren herkömmlichen Bussen stark unterschieden haben. Insgesamt haben wir <strong>28 Busse von verschiedenen Busherstellern</strong> (MAN, Volvo, Solaris, Mercedes u.a.) getestet – unter anderem auf den Linien 10A und 57A. Zusätzlich haben wir<strong> </strong><strong>Elektrobusse</strong> für die Innenstadt sowie neue <strong>Hybridbusse</strong> getestet.</p>
<p><em>Was ist in den zwei Jahren Vorbereitungszeit passiert?</em></p>
<p>Gemeinsam mit der TU Graz haben wir 28 Busse (auch Gelenksbusse) auf Herz und Nieren geprüft. Das heißt, wir haben mit den Bussen Testfahrten gemacht, die wir gemeinsam ausgewertet haben, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Vor allem  <strong>Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit,</strong><strong> </strong>aber auch<strong> </strong><strong>gesteigerter Fahrgastkomfort</strong> waren uns dabei wichtig.  Auf Grundlage dieser Testfahrten wurde dann im Oktober letzten Jahres der erste Teil unserer Busflotte – insgesamt <strong>217 Busse</strong> – ausgeschrieben.</p>
<p><em>Was waren nach der Testphase die nächsten Schritte?</em></p>
<p>Die Ergebnisse der Testphase sind wie gesagt in die Ausschreibung eingeflossen. In der Ausschreibung haben wir <strong>genau definiert was die Fahrzeuge können sollen und wie sie aussehen sollen</strong>. Da wir umweltfreundliche Fahrzeuge kaufen wollten, war die Grundlage der Ausschreibung die neueste und strengste <a title="Abgasnorm Euro6" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm">Abgasnorm Euro6</a>, die <strong>alle Abgaswerte der Fahrzeuge erheblich senkt.</strong> Aufgrund dieser Ausschreibung haben sich Fahrzeughersteller bei uns für den Auftrag beworben. Mit den zwei Herstellern, die unsere Anforderungen aufgrund der Ausschreibung am besten erfüllen konnten, sind wir dann in Detailverhandlungen gegangen.</p>
<p><em>Welche Hersteller waren das und wann wurde die Entscheidung getroffen bzw. wie?</em></p>
<p>In der engeren Auswahl bei der Euro6 Ausschreibung waren Mercedes und Solaris. Nun haben wir <strong>Mercedes</strong> den Zuschlag gegeben, um für uns das <strong>Modell Citaro</strong>,  („Bus des Jahres 2013“) maßgeschneidert nach unseren Anforderungen zu bauen. <strong>75 „Normalbusse&#8221;</strong> mit jeweils <strong>85 Sitz- und Stehplätzen</strong> und <strong>142 „Gelenkbusse“</strong> mit jeweils <strong>160 Sitz- und Stehplätzen</strong><strong> </strong>werden produziert. Für die Buslinien 2A und 3A haben wir uns für 12 <strong>Elektrobusse </strong>von Rampini-Siemens entschieden. Sie bieten für 44 Fahrgäste Platz und können voll aufgeladen jeweils 150 Kilometer fahren. Zwei Ladestationen wurden dafür gebaut – eine am Schwarzenbergplatz und am Schottenring. Zusätzlich kaufen wir für die Linie 4A sechs  <strong>Hybridbusse</strong> von Volvo, mit dem Ziel die Hybrid-Technologie damit weiter zu entwickeln.</p>
<p><em>Wer entscheidet welche Busse angeschafft werden?</em></p>
<p>Die Entscheidung wurde von einem Vergabegremium getroffen, dass sich aus 11 ExpertInnen aus unserem Betrieb, aber auch von den Wiener Stadwerken zusammengesetzt hat. Außerdem hatten wir mit Univ. Prof. DI Dr. techn.<br />
Josef Michael Schopf von der TU einen externen Experten in Sachen Umweltagenden an Bord.</p>
<p><em>Welche Vorteile bringen die neuen Busse, was wird sich konkret ändern?</em></p>
<p>Im Vergleich zu unseren bisherigen Bussen gewinnen wir damit <strong>Sitzplätze.</strong>  Es wird aber auch einen größeren Stehbereich geben &#8211; mehr Kinderwagenplätze. Aber das ist längst nicht alles: dadurch dass der <strong>Türmechanismus</strong> ein anderer ist (Außenschwenkschiebetüren statt Innenschwenktüren: die Türen schieben sich außen am Bus auf und klappen nicht wie bisher nach innen auf) wird es im Türbereich mehr Platz zum Ein- und Aussteigen geben. Dadurch können wir erstmals in den Türbereichen eine horizontale Türraumüberwachung einbauen – höhere Sicherheit. Außerdem werden die Fahrgäste durch ein <strong>neuartiges Info-System</strong> über die nächsten Stationen und die Umsteigemöglichkeiten informiert. Es war uns auch wichtig mit weniger Stufen bzw. Niveauunterschied sowie breiteren Durchgängen den Innenraum der Busse <strong>barrierefrei</strong> zu gestalten. Selbstverständlich gibt es auch in allen Bussen <strong>Videoüberwachung und Klimaanlage</strong>. Der Komfort der Fahrgäste wird sich also deutlich verbessern.  Nachdem die Busse nagelneu sind, werden sie auch <strong>verlässlicher </strong>sein.</p>
<p><em>Wann und wo werden die neuen Busse erstmals im Einsatz sein?</em></p>
<p>Die Busse von Mercedes sind erstmals diesen <strong>Herbst in ganz Wien</strong> unterwegs, die erste Bus-Garage mit den neuen Fahrzeugen wird die Garage Spetterbrücke sein. Die ersten Elektrobusse in der Innenstadt sind schon jetzt unterwegs, die sechs Hybrid-Testbusse werden erst im Laufe des Jahres 2014 auf der Linie 4A eingesetzt.</p>
<p>Vielen Dank für das Gespräch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1881" class="wp-caption alignright" style="width: 503px"><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/04/busse_website.jpg"><img class="wp-image-1881 " title="Bus-Designs" alt="Zwei Bus-Designs stehen zur Wahl" src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/04/busse_website.jpg" width="493" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Zwei Bus-Designs in den Wien-Farben Rot und Weiß stehen zur Wahl.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>Abstimmung über Busdesign online</strong></p>
<p><span style="color: #333333; font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;">Die Busse der Wiener Linien prägen das Stadtbild. Deshalb sollen die Wienerinnen und Wiener auch entscheiden, wie die Busse künftig aussehen sollen. Bis zum 10. Mai 2013 gibt es die Möglichkeit, am Online-Voting teilzunehmen und zwischen zwei Außendesigns zu wählen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ohne Stress: Unterwegs mit dem Kinderwagen</title>
		<link>http://blog.wienerlinien.at/unterwegs-mit-dem-kinderwagen/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 15:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiener Linien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unsere Öffis sind bei Eltern mit Kinderwagen sehr beliebt. Damit ihr möglichst stressfrei mit uns unterwegs seid, haben wir hier ein paar Tipps für euch vorbereitet. Bevor der Nachwuchs da &#8230; <a href="http://blog.wienerlinien.at/unterwegs-mit-dem-kinderwagen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Unsere Öffis sind bei Eltern mit Kinderwagen sehr beliebt. Damit ihr möglichst stressfrei mit uns unterwegs seid, haben wir hier ein paar Tipps für euch vorbereitet.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 16px;">Bevor der Nachwuchs da ist, investieren werdende Eltern viel Zeit in den Entscheidungsprozess, welcher Kinderwagen gekauft wird. Verständlich, immerhin gibt es unzählige Designs und verschiedenen Typen, da fällt die Entscheidung schon einmal schwer. Viel zu häufig vergessen wird allerdings, sich Gedanken über die Maße des Kinderwagens zu machen, am besten ihr lasst euch einfach in einem Fachgeschäft beraten. Gerade überbreite Kinderwagen stellen unser Fahrpersonal in Bim und Bus vor Probleme. Deswegen achtet bitte schon beim Kauf darauf, dass euer Kinderwagen 61 cm Breite nicht überschreitet. Ist der richtige Kinderwagen gekauft, kann es mit dem Kind auch schon auf Tour gehen.</span></p>
<p><strong>Hohe Barrierefreiheit im Netz</strong></p>
<p>Alle unsere U-Bahnstation sind zu hundert Prozent barrierefrei, dass heißt entweder mit Lift oder Rampe ausgestattet. Die Benützung der Rolltreppen ist Eltern mit Kinderwagen, aus Sicherheitsgründen, verboten.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='640' height='390' src='http://www.youtube.com/embed/bqd0ogcgWw8?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span></p>
<p>Eltern mit Kinderwagen und RollstuhlfahrerInnen haben bei der Benützung der Aufzüge Vorrang. Bitte auch die anderen Fahrgäste darauf hinweisen, dass es auch Rolltreppen und Stiegen in den Stationen gibt.</p>
<div id="attachment_1831" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/04/Vorrang-Kinderwagen.jpg"><img class="size-large wp-image-1831" title="Bei den Aufzügen haben Eltern mit Kinderwagen und RollstuhlfahrerInnen Vorrang." src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/04/Vorrang-Kinderwagen-1024x679.jpg" alt="Bei den Aufzügen haben Eltern mit Kinderwagen und RollstuhlfahrerInnen Vorrang." width="640" height="424" /></a><p class="wp-caption-text">Bei den Aufzügen haben Eltern mit Kinderwagen und RollstuhlfahrerInnen Vorrang.</p></div>
<p>Aber auch unsere Aufzüge müssen gewartet werden, und sind deswegen manchmal außer Betrieb. Auf <a href="http://www.wienerlinien.at/aufzugsinfo">http://www.wienerlinien.at/aufzugsinfo</a> oder in unserer App <a href="http://www.qando.at/site/de/home.htm">qando</a> könnt ihr euch vor Fahrtantritt über Aufzüge, die gerade nicht in Betrieb sind, informieren. So könnt ihr eventuell eine alternative Route wählen. Jedes Jahr kommen neue Niederflurfahrzeuge dazu, so ist das ein- und aussteigen viel komfortabler. Viele Eltern planen ihre Reise deswegen schon vorab mit qando oder schauen auf unseren <a href="http://www.wienerlinien.at/itip/">Abfahrtsmonitor</a>, wann der nächste ULF, unsere Niederflurbim, bei der Haltestellen vorbeikommt.</p>
<p><strong>Unterwegs mit U-Bahn, Bim und Bus</strong></p>
<p>Auch die Fahrgastinformationsanzeigen in der Haltestellen zeigen mit einem kleinen Rollstuhlsymbol an, ob das nächste Fahrzeug ein ULF ist.</p>
<div id="attachment_1829" class="wp-caption aligncenter" style="width: 555px"><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/04/Vater-mit-Kinderwagen.png"><img class=" wp-image-1829    " title="Vater mit Kinderwagen" src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/04/Vater-mit-Kinderwagen-681x1024.png" alt="Vater-mit-Kinderwagen" width="545" height="819" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Niederflurfahrzeugen komfortabel durch die Stadt.</p></div>
<p>Apropos einsteigen: Häufig werden wir gefragt, wo Eltern mit dem Kinderagen am besten in das Fahrzeug einsteigen? Bitte bei älteren Straßenbahngarnituren immer bei der ersten Türe einsteigen. Gerne sind andere Fahrgäste oder unser Fahrpersonal beim Einsteigen behilflich. Am besten man macht andere Fahrgäste oder unsere MitarbeiterInnen kurz auf sich aufmerksam. Beim ULF finden Eltern bei allen Türen Platz für Kinderwagen, nur die erste und letzte Türe aus Platzgründen bitte freihalten. Im Bus bitte immer die zweite Türe wählen. Unsere Busflotte ist vollständig mit Niederflurbussen ausgestattet, die eine sehr niedrige Einstiegshöhe haben. Zusätzlich können die Busse durch ein Hydrauliksystem noch weiter abgesenkt werden, um das ein- und aussteigen zu erleichtern. Pro Bus dürfen aus Sicherheitsgründen maximal zwei Kinderwagen oder ein Kinderwagen und ein Rollstuhl transportiert werden.</p>
<div id="attachment_1828" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/04/pictogramme_U-Bahn.png"><img class="size-medium wp-image-1828" title="Piktogramm U-Bahn" src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/04/pictogramme_U-Bahn-300x67.png" alt="" width="300" height="67" /></a><p class="wp-caption-text">Piktogramme zeigen die richtigen Türen für Kinderwagen an.</p></div>
<p>Egal mit welchem Fahrzeug ihr unterwegs seid, bei allen gekennzeichneten Türen befinden sich Kinderwagenabstellplätze. Normalerweise werden diese Bereiche von Fahrgästen freigehalten. Sollte das einmal nicht der Fall sein, bitte einfach freundlich darauf hinweisen. An diesen Plätzen findet ihr auch Haltegurte, um den Kinderwagen zu fixieren.</p>
<p><strong>Wir hoffen, ihr konntet ein paar nützliche Tipps mitnehmen und freuen uns, wenn ihr auch künftig mit uns unterwegs seid.</strong></p>
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		<title>Perspektivenwechsel: Bimfahrer für einen Tag</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 09:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiener Linien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inside]]></category>
		<category><![CDATA[Bim]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrschule]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Harald Messermayer schaute ein wenig verlegen drein: „Wo ist denn der Knopf für den Lautsprecher?“, fragte er – und war Sekunden später im ganzen Zug zu hören: „Tschuldigung, liebe Leute!“ &#8230; <a href="http://blog.wienerlinien.at/perspektivenwechsel-bimfahrer-fur-einen-tag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 16px;">Harald Messermayer schaute ein wenig verlegen drein: „Wo ist denn der Knopf für den Lautsprecher?“, fragte er – und war Sekunden später im ganzen Zug zu hören: „Tschuldigung, liebe Leute!“ Aber anstatt zu fluchen, zu schimpfen oder sonstwie Unmut Ausdruck zu verleihen, verhielten sich Messermayers Fahrgäste recht unwienerisch: Sie lachten – obwohl sie ziemlich durchgebeutelt worden waren. Denn Harald Messermayer hatte gerade eine Notbremsung hingelegt. „Eine 1A-Notbremsung“, präzisierte Gerhard Reutter. „Die war nicht geplant, aber so spürt man am besten, was für Kräfte da frei werden.“</span></p>
<p>Messermayer und Reutter sind Fahrlehrer. Aber in unterschiedlichen Welten: Der eine – Reutter – ist Straßenbahn-Instruktor bei den Wiener Linien. Der andere – Messermayer – bildet Autolenker aus. Und just deshalb saßen beide Fahrlehrer im Führerstand einer 43 Tonnen schweren Ulf-Garnitur – und legten am Ring die „1A-Notbremsung“ hin. Eine Fußgängerin hatte nur auf die Autos geschaut und war, vom Läuten der Bim ungerührt, wie ferngesteuert auf die Schienen getreten. „Ein Klassiker“, meinte Reutter. Und war zufrieden: „Genau darum geht es, zu zeigen, wie sich sowas aus unserer Perspektive anfühlt.“ Dann sah er in die Runde: „Wer ist der nächste?“ Harald Messermayer war nämlich nicht der einzige (Auto-)Fahrlehrer im Zug. Mit ihm saß ein Dutzend Kollegen im Sonderwagen der Wiener Linien. Und jeder durfte den Ulf ein Stück den Ring entlangfahren. Nicht aus Jux und Tollerei, erklärte der Chefinstruktor der Straßenbahnausbildung bei den Wiener Linien, Thomas Linsmeier: „Wir wollen Autofahrer sensibilisieren: Wie erlebt der Lenker eines Schienenfahrzeuges Situationen? Und welche Möglichkeiten hat er, zu reagieren.“ Nachsatz: „Und was sind die Konsequenzen?“</p>
<p><strong>Ein Gefühl der Ohnmacht?</strong></p>
<p>Also bitten die Wiener Linien regelmäßig angehende Fahrschullehrer zum „Perspektivenwechsel“. Das Angebot kommt gut an. Über 800 Kfz-Instruktoren haben in den vergangenen acht Jahren bereits mitgemacht. Und jeder staunte: In der Theorie ist jedem klar, dass ein Schienenfahrzeug nicht zur Seite rücken kann. In der Praxis aber knapp und in letzter Sekunde hereinschneidenden Autos, auf Gleise tretenden Fußgängern oder auf der Gehsteigkante „balancierenden“ Passanten keinen Millimeter ausweichen zu können, „ist echt was anderes“, beschrieb Bim-Probelenker Messermayer: „Das ist ein Gefühl der Ohnmacht.“</p>
<p>Alles was auch ein echter Straßenbahnfahrer tun könne, lobte Gerhard Reutter, habe Messermayer getan: Der Fahrlehrer habe weit genug vorausgeblickt, geklingelt – und dann den „Gas- und Bremshebel“ zurückgerissen. „Wenn 43 Tonnen von 50 km/h auf 32 Metern zum Stillstand kommen sollen, werden enorme Kräfte frei“, beschrieb Chefinstruktor Linsmeier technisch, was dann geschah: Die Fahrgäste im Zug schleudert es ordentlich herum. „Man kann nie ausschließen, dass dabei jemand zu Sturz kommt.“</p>
<p><strong>Multiplikatoren für mehr Sicherheit</strong></p>
<p>Genau deshalb setze man auf die Fahrlehrer. „Das sind die Multiplikatoren. Sie geben das, was sie hier erleben, weiter“, betont Linsmeier. Auch die Fahrschulen stehen zu diesem Konzept, erklärt Walter Gerbautz, Geschäftsführer der Fachvertretung der Fahrschulen in der Wiener Wirtschaftskammer: „Die Resonanz ist sehr, sehr gut. Man lernt am besten aus der Praxis. Darum soll jeder Fahrlehrer einmal hier dabei sein.“</p>
<p>Gerbautz selbst war zu Beginn des Programms einer der ersten, die mitmachten. Das „Aha-Erlebnis“ wirkt bis heute: „Wie wenig man tun kann, wenn die anderen sich rücksichtslos verhalten, wird einem erst bewusst, wenn man im Führerstand einer Straßenbahn sitzt.“</p>
<p><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/04/fahrlehrer-einzel.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1811" title="fahrlehrer-einzel" src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/04/fahrlehrer-einzel-300x129.jpg" alt="" width="300" height="129" /></a></p>
<p>Freilich: Dem Mann aus der Wirtschaftskammer machte das Bim-Fahren „auch viel Spaß“. So wie allen, die da einmal „schnuppern“ durften: Vor dem Start des kleinen Ausfluges in die Welt der Schienenfahrzeuge waren alle Fahrlehrer sichtlich nervös. Doch die Anspannung löste sich rasch. „Das ist ja richtig lustig“, lachte die angehende Fahrlehrerin Sonja Stojanovic, wusste aber auch, „dass es einen großen Unterschied macht, ob man kurz am Ring spazieren fährt – oder sich stundenlang auf gemischt genutzten Verkehrsflächen total konzentrieren muss, weil man auch versucht, die möglichen Fehler der anderen vorherzusehen. Man trägt da ja Verantwortung für ein paar hundert Menschen. Mein Respekt vor Straßenbahnfahrern ist auf jeden Fall enorm gestiegen.“</p>
<p><strong>Hineinversetzen in den anderen</strong></p>
<p>Wechselseitiger Respekt, betont Bim-Chefinstruktor Thomas Linsmeier, sei ein ganz wesentlicher Faktor auf dem Weg zu mehr Sicherheit. In einem Punkt, scherzte er, seien nämlich alle Verkehrsteilnehmer – egal ob Fußgänger, Rad-, Motorrad-, Auto-, Bus- oder Bimfahrer – absolut gleich: „Verkehr ist so wie Fußball: Da gibt es acht Millionen Ahnungslose – und nur man selbst glaubt zu wissen, wie es richtig geht. Wenn man das akzeptiert, dann wird das Reinversetzen in den Anderen plötzlich viel leichter. Das hebt die Sicherheit und reduziert die Aggressionen. Übrigens: Nicht nur im Straßenverkehr. “</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Text: Thomas Rottenberg/<a title="VORmagazin" href="http://vormagazin.at/">VORmagazin</a></p>
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		<title>Open Data: Wir haben verstanden</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 09:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiener Linien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netznews]]></category>
		<category><![CDATA[Create Camp]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Linien]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Community, vielen Dank für euer zahlreiches Feedback zum Thema Open Data in den letzten Tagen, Wochen und Monaten. Das immense Interesse an unseren Daten hat uns in den letzten &#8230; <a href="http://blog.wienerlinien.at/open-data-wir-haben-verstanden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Community,<br />
vielen Dank für euer zahlreiches Feedback zum Thema Open Data in den letzten Tagen, Wochen und Monaten. Das immense Interesse an unseren Daten hat uns in den letzten Tagen wirklich überrascht, daher die gute Nachricht ganz am Anfang. <span id="more-1795"></span>Wir müssen noch einige technische und rechtliche Hindernisse gemeinsam mit unseren Partnern aus dem Weg räumen, doch im Sommer wird es soweit sein. Unsere Verkehrsdaten werden interessierten EntwicklerInnen zur Verfügung stehen.</p>
<p><strong>Freigabe als Prozess</strong><br />
Uns als Unternehmen war es immer wichtig, das Thema strategisch anzugehen. Deswegen haben wir mit Stefan Kriz einen eigenen Open-Data-Beauftragten im Unternehmen, der in Kontakt mit der Entwicklergemeinde sowie unserer Geschäftsführung steht. Im Jänner konnten wir, dank der Hilfe von Robert Harm vom Verein open3, gemeinsam mit einer interessierten Community ein fruchtbares Wochenende beim Wiener Linien Create Camp (WLCC) verbringen. Wir waren damals schon beeindruckt, wie viele EntwicklerInnen mit unseren Daten arbeiten möchten. An nur einem Wochenende sind mehrere tolle Apps entstanden, die auf eine Freigabe der Daten unserseits warten. Für Wienerinnen und Wiener sowie für TouristInnen werden bald noch mehr Informationen und nützliche Anwendungen über unser Netz zur Verfügung stehen.</p>
<p><strong>Warum erst jetzt?</strong><br />
Nun stellt ihr euch sicherlich die berechtigte Frage, warum denn erst jetzt? Untätig waren die Wiener Linien auf keinen Fall. In den letzten Monaten haben wir viele Gespräche geführt, haben uns (inter)nationale Best-Practice-Bespiele angesehen. Ein Schritt nach dem anderen sollte es sein. Trotzdem haben die Meldungen der letzten Tage gezeigt, dass das Thema vielen Leuten &#8220;unter den Nägeln brennt&#8221;. Deswegen haben wir gemeinsam mit der Stadt Wien entschieden, dass wir rascher handeln müssen, als vorgesehen. Natürlich kann man die Freigabe der Daten auch als ein Risiko für das Unternehmen sehen – wir sind immerhin der größte deutschsprachige Verkehrsbetrieb, der seine Daten freigeben wird &#8211; trotzdem sind wir davon überzeugt, dass wir durch die Freigabe der Daten viele fortschrittliche Lösungen für die Wienerinnen und Wiener, aber auch für uns als Unternehmen bekommen werden.</p>
<p><strong>Wie geht es weiter?</strong><br />
Bis Sommer werden wir die rechtlichen und technischen Schwierigkeiten ausgeräumt haben. Wir haben beim WLCC schon viel Feedback bekommen, auf der anderen Seite konnten interessierte EntwicklerInnen erstmals einen Blick auf unsere Systeme werfen. Dieser Prozess wird nun verdichtet fortgesetzt. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit EntwicklerInnen und der Open-Data-Community alle Hindernisse aus dem Weg räumen können, und hoffen, dass wir demnächst über einen genaueren Fahrplan und Details der Datenfreigabe informieren können.</p>
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		<title>Linie 6: Quer durch die Stadt mit Wiens längster Bim-Linie</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 08:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiener Linien</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der jüngsten Verlängerung ist die Linie 6 die längste Straßenbahnlinie Wiens. Sie verbindet den Gürtel im Bereich der Stadthalle mit Kaiserebersdorf in Simmering. Wir sind mitgefahren und haben für &#8230; <a href="http://blog.wienerlinien.at/linie-6-quer-durch-die-stadt-mit-wiens-langster-bim-linie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der jüngsten Verlängerung ist die Linie 6 die längste Straßenbahnlinie Wiens. Sie verbindet den Gürtel im Bereich der Stadthalle mit Kaiserebersdorf in Simmering. Wir sind mitgefahren und haben für die 14,4 Kilometer lange Reise gut 45 Minuten gebraucht. <span id="more-1768"></span><span style="font-size: 16px;">Keine andere Wiener Straßenbahnendstation bietet mehr Wissen als jene der Linie 6. Nebst dem Urban-Loritz-Platz überplattet seit dem Jahr 2003 die Hauptbücherei die ehemalige Stadtbahntrasse und gilt längst als wichtiger städtebaulicher Akzent im Westen Wiens. 240.000 Bücher warten hier auf Entlehnung. Doch nicht nur deshalb herrscht am Urban-Loritz-Platz reges Treiben. Er ist ebenso eine wichtige Umsteigemöglichkeit zur U6, der Linie 49 und der Linie 18. Abends steigt hier die Fahrgastfrequenz, wenn tausende Wienerinnen und Wiener zu den Veranstaltungen in der Wiener Stadthalle strömen. </span><span style="font-size: 16px;">14,4 Kilometer sind es von hier bis zur südöstlichen Endstelle in Kaiserebersdorf. Der 6er bewegt sich zunächst entlang des Gürtels auf einem eigenen Gleiskörper, um den mittlerweile baulich etwas eingezwängten Westbahnhof zu passieren und entlang des Mariahilfer Gürtels zu fahren. Nur eine Station weiter, beim Margaretengürtel, herrscht nach der U3 beim Westbahnhof erneut rege Umsteigeaktivität. Hier kreuzt der 6er die U4. Die bauliche Kulisse freut hier besonders Liebhaberinnen von Gewerbe- und Industriearchitektur. Der imposante Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläums-Werkstättenhof prägt hier neben der nicht minder beeindruckenden Zentralberufsschule das Stadtbild – eine der monumentalsten Häuserzeilen der Stadt, abseits von Wohnbauten.</span></p>
<p><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/margaretengürtel.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1774" title="Margaretengürtel" src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/margaretengürtel-1024x768.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p style="text-align: right;">Die Station Margaretengürtel, im Hintergrund der Werkstättenhof und die Zentralberufsschule. Foto: Gryffindor CC BY-SA 3.0</p>
<p><strong>Bürgerkrieg und Jugendstilbad</strong></p>
<p><strong></strong><span style="font-size: 16px;">Monumental geht es entlang des Margaretengürtels weiter. Nicht umsonst trägt dieser Abschnitt den Beinamen Ringstraße des Proletariats. Die geschichtsträchtigen Gemeindebauten der 1920er-Jahre – allen voran der Reumannhof als Schauplatz des Bürgerkriegs im Jahr 1934 – ragen hier nacheinander in die Höhe, bis die Linie 6 bei der Eichenstraße in den Untergrund verschwindet.</span></p>
<p><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/Reumannhof.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1775" title="Reumannhof" src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/Reumannhof.jpg" alt="" width="800" height="324" /></a></p>
<p style="text-align: right;">Der Reumannhof am Margaretengürtel. Foto: GuentherZ CC BY-SA 3.0</p>
<p><span style="font-size: 16px;">Hier folgt der 6er für zwei Stationen der Trasse der USTRAB, um im zehnten Bezirk wieder an der Oberfläche zu erscheinen. Es geht entlang der Quellenstraße zum Reumannplatz. Die Fußgängerzone der Favoritenstraße sorgt rund um den Platz ebenso für Leben wie die Funktion als Verkehrsknotenpunkt. Viele Buslinien und natürlich die U1 haben hier ihre Endstelle. Jüngst wurde hier das Amalienbad, das einst zu den größten Europas zählte, nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet. Kunsthistoriker schätzen vor allem die Jugendstilelemente des Bades.</span></p>
<p><strong>Dorthin, wo die Gurken wachsen</strong></p>
<p>Der folgende Abschnitt zählt nicht unbedingt zu den idyllischsten Wiens. Entlang der Geiselbergstraße unterquert die Bim die Ostbahn und in der Folge die Südosttangente. Beim Enkplatz schwenkt der 6er in die Simmeringer Hauptstraße ein. Entlang der Tore des Zentralfriedhofs beginnt nach dem dritten Tor der neue Abschnitt der Linie, der zuvor vom 71er befahren wurde.</p>
<p><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/Wien-Zentralfriedhof_Gedächtniskirche.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1776" title="Wien-Zentralfriedhof,_Gedächtniskirche" src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/Wien-Zentralfriedhof_Gedächtniskirche-1024x681.jpg" alt="" width="640" height="425" /></a></p>
<p style="text-align: right;">Die Gedächtniskirche am Wiener Zentralfriedhof steht unter Denkmalschutz. Foto: CC BY-SA 3.0</p>
<p>Weiter über den Leberberg ist das Ziel Kaiserebersdorf bald erreicht. Die vielen Gewächshäuser entlang der Schienen kündigen bereits die letzte Haltestelle der Linie an. Doch nicht nur die Bim ist hier zu Ende, auch die Stadt. Schwechat ist von hier nur einen Spaziergang weit entfernt.</p>
<p><strong>Laufende Optimierungen an der längsten Linie Wiens</strong></p>
<p>Der 6er ist die längste und gleichzeitig eine der beliebtesten Linien der Stadt. Damit die Bim regelmäßig kommt, finden laufend Optimierungen, entlang der Strecke, statt. Bereits umgesetzt wurden eine verbesserte Stromversorgung in Favoriten sowie eine bessere Signalanlage in der USTRAB, die Züge kommen nun mit kürzeren Wartezeiten über die unterirdischen Kreuzungen. Auch die Ausgleichszeit in Kaiserebersdorf wurde verlängert, damit verspätete Züge von Kaiserebersdorf trotzdem pünktlich wieder losfahren können.</p>
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		<title>Mit der Linie 1 durch Wien – Teil 2</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 13:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wiener Linien</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bim]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Linie 1]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche sind wir bereits den ersten Teil der Route abgefahren. Hier könnt ihr es nachlesen. Unsere Fahrt beginnt an der Haltestelle Oper (Linie 1, Richtung Prater Hauptallee) und wird &#8230; <a href="http://blog.wienerlinien.at/mit-der-linie-1-durch-wien-teil-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Letzte Woche sind wir bereits den ersten Teil der Route abgefahren.<a title="Mit der Linie 1 durch Wien – Teil 1" href="http://blog.wienerlinien.at/mit-der-linie-1-durch-wien-teil-1/"> Hier</a> könnt ihr es nachlesen.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: 16px;">Unsere Fahrt beginnt an der Haltestelle Oper (Linie 1, Richtung Prater Hauptallee) und wird uns über einen Großteil des mondänen Rings rund um das historische Zentrum Wiens führen. Doch schon vor dem Einstieg sollten wir auf das Haus hinter uns schauen:  Das Hotel Bristol. Ein Blick durch den Eingang ins klassizistische Innere lohnt sehr. Kaum sind wir losgefahren, lohnt sich der Blick zur rechten Seite. Zuerst ist hier die Kärntner Straße, die gleich an der nächsten Ecke zur Fußgängerzone und bekanntesten Einkaufsstraße Wiens wird. Und dann folgt auch schon das imposante Gebäude der Staatsoper, eröffnet 1869. Weiter geht es auf dem Opernring. Links lockt ein Blick auf das Gebäude der Akademie der bildenden Künste.  Ebenfalls links, das altehrwürdige Burgkino mit seinen seit Jahrzehnten unveränderten Sälen, in dem noch heute jeden Abend die Originalversion des Filmklassikers „Der Dritte Mann“ gespielt wird. Rechts liegt der Burggarten, ein beliebter Park im Sommer mit seinem Palmenhaus aus Glas.  Nun sind die Eindrücke kaum noch zu erfassen, und wir müssten eigentlich auf beiden Seiten Augen haben: Linker Hand sehen wir den Platz mit dem Maria-Theresien-Denkmal und dahinter das Museumsquartier, die ehemaligen Hofstallungen. Unser Titelbild wurde von Ali Schaffer aufgenommen. Der Platz wird von den identisch gebauten Häusern des Kunsthistorischen Museums (links) und des Naturhistorischen Museums (rechts) flankiert. Rechter Hand fesseln das Burgtor und dahinter die Hofburg mit der Österreichischen Nationalbibliothek unseren Blick. Direkt anschließend der Volksgarten, ein sehr beliebter Park. Nach der Haltestelle Dr.-Karl-Renner-Ring heißt es wieder aufpassen.</span></p>
<p><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/oper.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1750" title="Zug der Linie 1 vor der Oper" src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/oper-1024x472.jpg" alt="" width="640" height="295" /></a></p>
<p style="text-align: right;">Ein Zug der Linie 1 vor der Oper. Foto: Wiener Linien</p>
<p><strong><span style="font-size: 16px;">Vom Parlament zum Schottenring</span></strong></p>
<p>Das Parlament liegt nun gleich nach der Kurve links. Viel Zeit zum Betrachten bleibt uns leider nicht, denn schon nach der Stadiongasse ist wieder links hinter den Bäumen ein ganz besonderes Gebäude zu erkennen: das Rathaus der Stadt Wien, errichtet im Stil der Neugotik und eröffnet 1883. Doch unser Blick sollte sofort auch nach rechts gehen: Hier steht das wunderschöne Burgtheater, eröffnet 1888 – eines der besten, wenn nicht sogar das beste Theater im deutschsprachigen Raum. Bleiben wir mit dem Blick rechts: Es folgt das legendäre Café Landtmann, vielleicht das bekannteste Ringstraßencafé.  Das beeindruckende Gebäude links ist die Universität. Wir machen wieder einen leichten Rechtsbogen und erreichen das Schottentor. Im Hintergrund links ragen die beiden neugotischen Türme der Votivkirche in den Himmel, und rechts ist das historische Gebäude der Creditanstalt-Bankverein (heute Unicredit Bank Austria) mit dem marmornen Kassensaal einen Blick wert. Vorbei am herrlichen Gebäude des Hotel de France geht es den Schottenring entlang zur Alten Börse (rechts), und dann nähern wir uns dem Donaukanal. Rechter Hand sollte unser Blick nach oben gehen.</p>
<p><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/burgtheater.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1754" title="Das 1888 eröffnete Burgtheater." src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/burgtheater-1024x481.jpg" alt="" width="640" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: right;">Das 1888 eröffnete Burgtheater. Foto: Wiener Linien</p>
<p><strong>Donaukanal und Franz-Josefs-Kai</strong></p>
<p>Der 1955 fertig gestellte Ringturm mit 23 Stockwerken und 93 Meter Höhe war Wiens erstes Hochhaus nach dem Krieg. Mit der hier folgenden Rechtskurve haben wir den Franz-Josefs-Kai erreicht.  Bei der Station Schottenring befindet sich ein international bekannter Club  sowie eine nur in der wärmeren Jahreszeit geöffnete Strandbar. Von hier an folgen wir dem Donaukanal, der sich an seinen Uferpromenaden gerade im Sommer zu einer der wichtigsten Freiluftattraktionen der Stadt entwickelt hat. Durch eine wunderschöne baumgesäumte Allee erreichen wir die große Freifläche Morzinplatz-Schwedenplatz. Da der Bereich des Schweden- und des Morzinplatzes im  Zweiten Weltkrieg Ziel massiver Bombenabwürfe war, steht leider kaum noch alte Bausubstanz. Heute wird er von Gebäuden in typischer 1950er- und 1960er-Jahre-Architektur dominiert. Linker Hand befindet sich die Schiffsanlegestelle, an der u. a. der mehrmals täglich verkehrende Schnell-Katamaran Twin City Liner nach Bratislava abfährt. Die neue Saison startet am 22. März. Auf der anderen Seite des Kanals sind statt der alten Wohngebäude moderne Firmenzentralen der Wiener Wirtschaft entstanden.</p>
<p><strong>Urania, Hundertwasserhaus und Naherholung im letzten Streckenabschnitt</strong></p>
<p>Unsere Fahrt führt den Kai weiter, und recht bald kommt linker Hand ein beeindruckendes Gebäude am Ufer des Donaukanals in Sicht: die Urania. Das 1910 eröffnete Volksbildungsheim mit Sternwarte und Kino beherbergt heute auch ein sehr nettes Café-Restaurant auf einer Terrasse direkt über dem Wasser. Doch bevor wir vorbeifahren, lohnt ein Blick nach rechts: Hier mündet die Ringstraße in den Kai, und wir können eines der letzten Ringstraßenbauwerke bewundern, das ehemalige Kriegsministerium aus dem Jahr 1913. Wir verlassen nun Ring und Kai.</p>
<p><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/urania.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1755" title="Die Urania Sternwarte beherbergt auch ein Kino." src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/urania-1024x715.jpg" alt="" width="640" height="446" /></a></p>
<p style="text-align: right;">Die Urania Sternwarte beherbergt auch ein Kino. Foto: Jean Léonard Polo (CC BY-SA 2.0)</p>
<p>Wer die Rundfahrt fortsetzen und viele weitere Informationen zu dieser herrlichen Wiener Prachtallee erhalten möchte, dem sei die Nutzung der halbstündlich verkehrenden „Vienna Ring Tram“ (Extratarif) empfohlen. Unsere Fahrt geht nun vorbei an der Urania (links) und schnell ein Blick nach rechts: Hier mündet der Wienfluss, der die Stadt im Südwesten durchfließt. Zu sehen ist eine einzigartige Brückenkombination: oben der Zollamtssteg (Fußgängerbrücke) und direkt schräg darunter die Brücke der U4 zwischen ihren beiden Tunneln. Danach fahren wir durch eine kurze Fußgängerzone. Wir befinden uns nun im 3. Wiener Gemeindebezirk und erreichen auf der Fahrt durch eine ganz typische Wohn- und Geschäftsstraße den Radetzkyplatz. Vor uns sehen wir das Viadukt mit der Schnellbahn, das wir unterqueren, und durch die Löwengasse vorbei an der neugotischen Kirche  „St. Othmar unter den Weißgerbern“ nähern wir uns einem  der Höhepunkte unserer Fahrt: dem Hundertwasserhaus. Wer einen genaueren Blick darauf werfen möchte, muss bei der Haltestelle Hetzgasse den 1er verlassen und eine Station zu Fuß zu gehen. Schon nach der zweiten Querstraße stehen wir direkt vor dem vom berühmten Wiener Künstler Friedensreich Hundertwasser in seiner unnachahmlichen Art geschaffenen Gemeindebau. Unser kleiner Fußweg führt weiter an schönen alten Bauten vorbei zur Haltestelle Löwengasse, wo wir wieder unseren  1er besteigen. Dieser durchfährt eine scharfe Linkskurve, und schon nach wenigen hundert Metern erreichen wir erneut den Donaukanal, den wir nun aber auf der Rotundenbrücke überqueren. Dabei lohnt sich ein Blick vor allem rechts vor und zurück auf die imposanten Häuser entlang des Kanals – einst eine der besonders guten Wohngegenden der Stadt. Nun ist es fast soweit: Noch zwei Häuserblöcke, und wir erreichen die wichtigste Grünfläche Wiens: den Prater. Denn dieser ist keineswegs nur ein Vergnügungspark, sondern vielmehr ein uraltes Auengebiet, das heute der Naherholung dient. Gleich enden die Autostraßen, und nur noch unsere  Straßenbahn darf in den ausgedehnten Grünanlagen fahren. Flott geht es voran, und viel zu schnell ist die Endhaltestelle Prater Hauptallee erreicht. Hier, inmitten des Erholungsgebiets, endet unsere Fahrt. Ab jetzt geht es zu Fuß weiter. Wir folgen der Prater Hauptallee bis zum Ende der Straße: Denn dort ist der Praterstern, einer der großen Verkehrsknoten Wiens, zu dem man wunderschön im Grünen und schließlich entlang des „Wurstelpraters“, des eigentlichen Vergnügungsparks mit Riesenrad, Hochschaubahn usw., gelangt. Wir wünschen euch viel Spaß beim Besuch.</p>
<p><a href="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/410_Wien_Praterstern.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1757" title="Der Bahnhof Praterstern liegt am Eingang zum Wurstelprater." src="http://blog.wienerlinien.at/wp-content/uploads/2013/03/410_Wien_Praterstern-1024x663.jpg" alt="" width="640" height="414" /></a></p>
<p style="text-align: right;">Der Bahnhof Praterstern liegt am Eingang zum Wurstelprater. Foto: ÖBB Immobilien</p>
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