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Da muss man ja was machen!

In den vergangenen Tagen seid ihr möglicherweise auf unseren “Helden” gestoßen, jenen Kollegen, der bei einem Autobrand helfend eingeschritten ist. Wir haben ihn für euch getroffen, ein Porträt eines Mannes für den Hilfsbereitschaft und Zivilcourage selbstverständlich sind.

Seit 21 Jahren versieht Johann Koncicky seinen Dienst als Straßenbahnfahrer bei den Wiener Linien. Dabei hat er schon viel erlebt und gesehen: freundliche und weniger freundliche Fahrgäste, manche, die auch Danke sagen, grüßen und manch einer, der auch die ein oder andere Grenze überschreitet. “Mir macht der Job Spaß, auch wenn er das ein oder andere Mal durchaus herausfordernd ist”, meint Johann. Sein oberstes Credo: “Gutes Benehmen gehört einfach dazu – egal wer einem gegenüber steht”. So sympatisch wie das klingt, ist er auch. Und nicht nur das: braucht jemand in seiner Umgebung Hilfe, ob Freunde, Familie oder Fahrgäste, Johann schaut nicht weg. “Da muss man ja was machen”, denkt er sich nicht nur, sondern schreitet auch zur Tat. So wie vergangenes Wochenende, als er in seiner Pause einen Autofahrer entdeckt hat, dessen Motor gefährlich geraucht hat.

Kurzerhand schnappte er sich einen Schraubenschlüssel, vergisst glatt den Pausenapfel in der Hand, und bietet dem Autofahrer seine Hilfe an, der – überfordert mit der Situation – sie auch gerne angenommen hat. “Manchmal hilft es, einem Menschen zu zeigen, dass er nicht alleine ist, vor allem, wenn er die Nerven wegschmeißt”, meint Johann. Recht hat er: Motor abwürgen, um einen gröberen Brand zu verhindern, war in der Situation die richtige Lösung. Der Autofahrer kam mit dem Schrecken davon. “Ich hab gesehen, der Autofahrer braucht Hilfe und hab nicht erst darüber nachgedacht, ob ich helfe oder nicht”, erklärt Johann sein promptes Einschreiten. Und auch die Fahrgäste honorieren seine positive Einstellung und sind der Meinung “Chuck Norris ist dagegen ein Weichei.” Wir freuen uns und sind stolz, mit Menschen wie Johann und vielen anderen KollegInnen zusammenzuarbeiten. Denkt daran, wenn ihr das nächste Mal mit den Öffis unterwegs seid: auch unsere FahrerInnen freuen sich über ein Lächeln oder auch ein Danke!  

16 Antworten auf Da muss man ja was machen!

  1. Bin neu in Wien. hab mir sofort eine Jahreskarte gekauft. Die Wiener Linien sind einsame spitze weltweit.
    service, preise, fahrtakt, – und wie ich jetzt sehe auch Fahrer :) Weiter so, und bleibt eigenständig, denn kommt “privatisierung” kommt rationalisierung zum Tode, bis zum geht nicht mehr… Ich freue mich regelrecht wenn mir die U-bahn vor der Nase Wegfährt , denn EIn blick auf die Zeittafel sagt schon “3 minuten” die Nächste kommt… Fast wie in Moskau ;-) LG an Wiener Linien!

  2. Peter Carda sagt:

    Etwas stimmt nicht, denn zuerst “So wie vergangenes Wochenende, als er in seiner Pause einen Autofahrer entdeckt hat, dessen Motor gefährlich geraucht hat.” und dann “Und auch die Fahrgäste honorieren seine positive Einstellung und sind der Meinung “Chuck Norris ist dagegen ein Weichei.” Meine Frage dazu: Nimmt Herr Koncicky die Fahrgäste mit in seine Pause?

  3. Evelyne Mikes sagt:

    Ich finde er hat das gut gemacht aber so ist er einfach immer und für jeden da.:)

  4. evelyne sagt:

    Super Joschi aber so ist er auch Privat für alle und jeden da .Gut das es noch Hilfsbereite Menschen gibt .
    lg. Evelyne

  5. Dieter Krones sagt:

    Bin seit ca. 38 Jahren mit Joschi befreundet aber er überrascht uns immer wieder :)
    Lg. Didi

  6. Mag. Reiterer sagt:

    Ich muss beipflichten, dass ich mit dem “Öffi” Netz SEHR zufrieden bin. Man wundert sich zwar wenn manchmal nach 20 Minuten Wartezeit 4 Bims wie ein Zug daherrollen aber ich finde die Verbindungen wirklich gut und auch die Fahrplanoption auf der HP sehr hilfreich-die verwende ich zumindestens 1x die Woche. Echt gutes Service-auch die Plakatwerbungen sind immer sehr “herzig” gemacht.
    Weiter so!

    • Wiener Linien sagt:

      Danke für dein Lob, ab heute haben wir auf youtube ein Video, dass den Ablauf bei Störungen erklärt. youtube.com/wienerlinien

  7. Andrea Krenn sagt:

    Ja, er ist wirklich hilfsbereit, zuverlässig und für andere da! Das ist wirklich nicht alltäglich aber so ist er – der Joschi! Immer offene Augen, offenen Ohren für seine Mitmenschen und immer zur Stelle! So sehen Helden aus! Danke!

  8. ulrich sagt:

    Es tut gut, wenn man im täglichen Emotionsmief immer wieder Glanzlichter findet! Engagierte MItarbeiter der Wiener Linien gehören manchmal eben dazu! Ein Lächeln beim Einsteigen, ein launiger Kommentar in der U-Bahn, alles was uns Fahrgäste aus der monotonen Letargie rausreißt ist positiv. Alles was zum Lächeln anregt ein Plus!
    Ich selber bin seit vielen Jahren dank der Jahreskarte und Carsharing öffentlich unterwegs und brauche mich nicht im Stau (außer vor der Tür der U6) anstellen. Danke für dieses Servicve!

    mfG
    Ulrich

  9. Otto Reuckl sagt:

    Habe den Joschi schon seit Jahren nicht mehr gesehen und es ist schön zu sehen, dass er sich nicht verändert hat ;)
    LG Otto

  10. Michael Peel sagt:

    Ich bin selber jeden Tag mit den Wiener Linien unterwegs ( Stammkunde;-) ) bin mit dem Personal sehr zufrieden.
    Überhaupt die Straßenbahnfahrer sind immer nett und gerne behilflich.
    Würde gerne selber einer werden!!!

  11. Daniel Djuric sagt:

    Stimmt ganz genau!

  12. Wiener Linien sagt:

    Danke für eure Rückmeldungen, auch wir freuen uns einen Kollegen wie Joschi zu haben :).

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