Linie 60 auf der Kennedybrücke

Bim-Rochade auf der Kennedybrücke

Auf der Kennedybrücke haben sich bisher die Straßenbahnlinien 60, 58 und 10 getroffen. Mit der Verlängerung der Linie 60 geht es rund auf der Brücke – im wahrsten Sinne des Wortes. Noch vor der Umstellung wird dort Hand angelegt, damit das Umsteigen dort künftig noch sicherer und bequemer wird.

Mit 2. September 2017 wird die Straßenbahnlinie 60 verlängert und eine neue Direktverbindung von Rodaun über die Kennedybrücke zum Westbahnhof geschaffen. Die Line 58 verabschiedet sich damit in den wohlverdienten Ruhestand. Alle ihre bisherigen Stationen in der Hietzinger Hauptstraße und der Hummelgasse werden von der Linie 10 übernommen. 60er und 10er bekommen dadurch ab Schulbeginn neue Endhaltestellen: Die Linie 60 fährt dann von Rodaun bis zum Westbahnhof und die Linie 10 von Dornbach bis zur Hummelgasse in Unter St. Veit.

Eine neue Streckenführung - viele Vorteile

Mit dieser Umstellung reagieren wir auf vielfach geäußerte Wünsche aus den umliegenden Bezirken und von unseren Fahrgästen, die Direktverbindungen den Vorzug geben. Von Rodaun, Speising, Lainz und Mauer kommt man mit der Linie 60 künftig ohne Umsteigen zum Westbahnhof und ist weiterhin an die U4-Station Hietzing angebunden. Darüber hinaus sind durch die Umstellung zwischen Hietzing und Westbahnhof künftig lange Niederflurstraßenbahnen mit mehr Kapazität im Einsatz. Sie werden in der Frühspitze auch in dichteren Intervallen unterwegs sein als bisher die Linie 58. Die BewohnerInnen entlang der Hietzinger Hauptstraße und der Hummelgasse sind mit der Linie 10 wie bisher an die U4-Station Hietzing angebunden und behalten eine direkte Anbindung an die U3: neu bei der Station Hütteldorfer Straße, statt bisher beim Westbahnhof.

Die Linien 60 und 10 werden verlängert und übernehmen jeweils einen Abschnitt der bisherigen Linie 58.

Linksverkehr auf der Kennedybrücke

Vor der Umstellung wird auch die Gleisanlage im Bereich Kennedybrücke neu gestaltet. Durch einen neuen Gleisbogen und eine neue Weiche können die Züge dann auch vom Westbahnhof kommend in beide Richtungen direkt auf das innere Gleis fahren. Die Linie 60 und die Linie 10 werden dann in beide Fahrtrichtungen jeweils links an der U-Bahn-Station Hietzing vorbeifahren und hintereinander halten. Dadurch müssen  die Fahrgäste nicht mehr die Gleise queren, was ein schnelleres und sichereres Umsteigen möglich macht. Das derzeit von der Linie 58 befahrene äußere Gleis wird dadurch nicht mehr benötigt. Der freiwerdende Platz bietet zukünftig die Möglichkeit die Haltestellen der dort verkehrenden Buslinien 56A/B und 58A komfortabler zu gestalten.

In enger Abstimmung mit dem Baustellenmanagement der Stadt Wien werden die erforderlichen Arbeiten voraussichtlich zu Pfingsten stattfinden. Die Busse werden in dieser Zeit die Station der Linie N60 in der Schönbrunner Schlossstraße als Endhaltestelle nutzen. Die Straßenbahnen sind regulär unterwegs. Bei den Öffis kommt es zu keinen Einschränkungen. Aber jede Änderung wirft Fragen auf. Eine umfassende Information unserer Fahrgäste hat deshalb oberste Priorität. Wer entlang der neu gestalteten Linien wohnt, findet deshalb bald die bewährte AnrainerInnen-Info der Wiener Linien im Postkasten. 

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Kommentare (89)

  • Trotzdem muß ich in Zukunft umsteigen (vom 10er in den 60er), wenn ich zur Arbeit bzw. wieder heimfahren will (fahre bis Westbahnhof und meide die U-Bahnen, wenn es möglich ist)! Hoffe, daß es die Station Dommayergasse (60er) weiterhin geben wird, denn dann kriege ich in Hietzing – weil doch viele dort aus- und umsteigen, wenigstens einen Sitzplatz bis zum Westbahnhof!
    Kann mir nicht vorstellen, daß diese Umstellung vor allem auf Wunsch der Fahrgäste erfolgt!

  • Die Schleife Kennedybrücke kann auch jetzt schon von „allen“, sprich: von beiden Richtungen befahren werden: Der 10er und der 60er zeigen es täglich vor …

    • Künftig können die Züge auch vom Westbahnhof kommend linksherum direkt auf das innere Gleis fahren. Das war etwas missverständlich formuliert. Danke für den Hinweis.

  • Der 60er und 10er sollten in der Station Hietzing-Kennedybrücke auf jeden Fall in beiden Fahrtrichtungen in der selben Doppelhaltestelle stehen bleiben, um ein einfaches Unsteigen zu ermöglichen!

  • Die Schleife konnte immer schon von allen Richtungen befahren werden. Schlimm, dass die Wiener Linien nicht einmal ihr eigenes Gleisnetz kennen.

    • Künftig können die Züge auch vom Westbahnhof kommend linksherum direkt auf das innere Gleis fahren. Das war etwas missverständlich formuliert. Danke für den Hinweis.

    • Gemeint ist, dass der 60er dann (aus Rodaun kommend) den Bogen aus der „anderen“ Richtung befährt, d.h. vor der Kennedybrücke RECHTS fährt und die Station – wie im Beitrag erwähnt – LINKS umrundet. Das war bisher nicht möglich. Was das genau bringt, habe ich allerdings selbst noch nicht durchschaut.

      Für von Rodaun Kommende, die ohne U-Bahn zum Westbahnhof fahren möchten, ist das Ganze eine Verbesserung, für 58er-Fahrgäste aus Unter St. Veit stadteinwärts natürlich ein Nachteil. Da fragt man sich, ob eine Verschiebung der Vorteile für ein Kundensegment zu einem anderen, die teuren Baumassnahmen rechtfertigt. Wenn das überhaupt der Beweggrund war – und nicht die Einsparung einer Linie, was natürlich am meisten den Wiener Linien bringt.

      • Die Züge werden künftig jeweils links an der U4-Station vorbeifahren. Dadurch ist ein schnelleres und vor allem sichereres Umsteigen möglich. Die rechtsliegenden Türen sind dann auf der Seite der U4-Station und die Fahrgäste müssen die Gleise nicht vor oder hinter der Bim queren. Das war leider etwas missverständlich formuliert, wir haben die Passage überarbeitet.

  • Ich finde das eigentlich eine sehr gute Idee, habe aber 2 Fragen an die Winer Linien:

    Um wieviiel verlängert sich die Fahrzeit von der Verbindungsbahn zum Westbahnhof?
    Bleibt das ASTAX N54 erhalten?

    • Hallo Fabian, die Fahrzeit verlängert sich allenfalls durch das dann notwendige Umsteigen auf der Kennedybrücke um ein paar Minuten. Dafür gibt es halt neue Direktverbindungen an der 10er-Strecke, wenn man in den Norden muss. Beim N54 ist derzeit keine Änderung geplant.

  • Die Linie 58 war eine „Paradestrecke“, die einst bis zum Ring fuhr. Es ist ewig schade, dass es sie nicht mehr geben soll. Schöner und sinnvoller wäre es, die neue, bis Dornbach durgehende Strecke als „Linie 58“ zu benennen, und stattdessen den „10er“ ersatzlos zu streichen.

    • Der Computer im Zug könnte so programmiert werden, dass das Linien-Signal zwischen Dornbach und Hietzing die Nummer 10 anzeigt und zwischen Hietzing und Unter St. Veit die Nummer 58 !
      Ich zweifle, ob diese salomonische Lösung sinnvoll ist !

  • Unsere Fahrgäste??? Die Leute in Unter St Veit sind da wohl nicht befragt worden, für die ist es eine massive Verschlechterung.

    • Ja, richtig massiv für die 4 Stationen die jetzt glatt einmal umsteigen müssen (raus aus der Bim, kurz warten und wieder einsteigen) oder nur noch direkt nach Dornbach fahren können…. Dafür erhalten jetzt 15 Stationen eine direkte Anbindung an den Westbahnhof und die Busse erhalten auch endlich mehr Platz auf der Kennedybrücke. Die Vorteile überwiegen für die meisten also deutlich

    • Aber nur für die 60er-Fahrgäste. Die 58er-Fahrgäste hatten bisher diesen Vorteil und dürfen sich jetzt über die Verschlechterung freuen. „Einmal der Gigl, einmal der Gogl.“

  • Guten Tag!
    Auf den ersten Blick scheint es eine durchaus vernünftige Umstellung zu sein, wobei ich eine Personal- oder Fahrzeugeinsparung nicht erkennen kann. Für die Fahrgäste vielleicht sogar eine Verbesserung, weil diese Umstellung mit den kurzen 0-er Ulfs (10 + 58) dann nicht mehr bedienbar ist.
    Verschlechtert wird jedoch – so man nicht vernünftig gegensteuert – der Umstieg für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und Mütter mit Kinderwagen zur U4, denn der Zugang zu den Stationsaufzügen bleibt unverändert sehr lange und führt auch über die stark befahrene, Auto-vorrangig ampelgesteuerte Fahrbahn (zur Hadikgasse).
    Durch die neuen Linienführungen wird aber jenes Gleis, wo bislang die Ausgleichszeiten von 60 + 10 ab“gestanden“ wurden, ständig und fließend befahren, wodurch sich bei Qerung der Gleisanlagen doch die Unfallgefahr für blindlings querende Fahrgäste erhöhen könnte.
    Eine Verlängerung des bestehenden Schutzweges inkl. Ampel bis in den Gleisbereich mit verbindlicher Ampelregelung auch für Strassenbahn, wäre daher nicht nur wünschenswert, sondern dringend erforderlich!
    Und letztlich stellt sich die Frage, wieso die Wr Linien um viel Geld die Gleisanlagen umbauen muss, wenn die bestehenden Anlagen für diese Umstellung null notwendig sind? Und dass man sich wie an anderen Stellen die technische Möglichkeit amputiert, um evtl. nötige Kurzführungen bei Behinderungen od. Unfällen problemlos zu ermöglichen?
    Muss die Bauabteilung vorhande Gelder unbedingt sinnlos verpulvern, damit nächstes Jahr die Gelder nicht gekürzt werden? (alter Staatsbrauch)
    Eine Antwort wäre sehr erwünscht,
    Danke!
    Mit freundlichen Grüßen! w.h.

    • Die Gleisarbeiten finden statt, weil dadurch die Umsteigesituation deutlich verbessert wird. 10er und 60er fahren künftig jeweils direkt auf das innere Gleis und halten hintereinander. Dadurch wird beim regulären Betrieb nur jeweils ein Gleis je Seite genutzt und man kommt ohne die Gleise queren zu müssen in die Station. Der Weg von/zu den Liften von der bisherigen Station der Linie 58 verkürzt sich um rund 50 Meter, für die anderen Linien bleibt er gleich.

      Auch die Kreuzung wird somit wesentlich besser einsichtig. Sofern eine Straßenbahn losfahren muss und sich Personen nahe des Gleises aufhalten, gibt sie ein Warnsignal. Das funktioniert in der ganzen Stadt und daher sehen wir aktuell keine Notwendigkeit für eine zusätzliche Ampel. Keine Straßenbahn wird diese Station einfach durchfahren, sondern einen Fahrgastwechsel samt Halt dort haben.

      Für Kurzführungen und zusätzliche Fahrzeuge (z.B. beim Sommernachtskonzert) steht das bisherige Gleis der Linie 10 zur Verfügung. Sollten Züge von Schönbrunn kommend kurzgeführt werden, können diese das äußere Schleifengleis verwenden. Sollten Züge von Hietzing aus gekürzt werden, nehmen diese das innere Schleifengleise wobei jene Züge von Schönbrunn kommend am äußeren Gleis vorbeifahren können. Das Gleis, welches die Linie 58 heute verwendet eignet sich nicht für das Störungsmanagement, da man hier in keiner Richtung wenden kann.

    • Was die Umbauarbeiten bringen sollen, ist auch mir rätselhaft. Eine Rechtsumrundung (so wie bisher) macht doch viel mehr Sinn, da ja auch die Türen rechts sind – und man so (von Rodaun kommend) viel einfacher in die U4 umsteigen kann.

      Leider wird in der Tat viel zu viel Geld verschwendet. Die Flexity-Anschaffung war scheinbar noch nicht teuer genug. Aber mit der Infoscreen-Zwangswerbebelästigung am Bahnsteig und in den Zügen kommt das Geld schon wieder rein.

      • Wenn der Zug links herum vorbeifährt, liegt die U4-Station auf seiner rechten Seite und damit dort, wo die Türen sind.

      • Da liegst du falsch, der 10er und 60er von der Dommayergasse kommend umrundet auf dem stadtauswärts liegendem Gleis! Der 60er fährt also wie bisher von Rodaun kommend Hietzing, und damit ist auch weiter das einfache Umsteigen gegeben.

  • Es wäre eine Skizze der neuen Gleisführung hilfreich, denn mit der Beschreibung, die Linie 60 könne jetzt die U-Bahn-Station im Linksverkehr umrunden, kann ich nichts anfangen.

    • Gemeint ist, dass der 60er (von Rodaun kommend) gleich vor der Brücke RECHTS fährt und dann die Station eben von LINKS umrundet, d.h. genau entgegengesetzt wie bisher. Was das bringen soll, ist allerdings auch mir schleierhaft. Eine Umrundung so wie bisher ist doch viel sinnvoller, erst recht bei umsteigen in die U4.

      • Nein, der 60er und der 10er werden künftig in beide Fahrtrichtungen jeweils links an der in der Mitte liegenden U4-Station vorbeifahren. Dadurch sind die Türen immer auf der Seite der U4-Station und Umsteigen ist schneller und sicherer möglich.

  • Ich frage mich wer sich das gewünscht hat. 60er hat jetzt schon laufend Verspätungen. Mit der Verlängerung wird das Ganze sicher noch schlimmer. Völliger Humbug. Wer von Hietzing zum Westbahnhof will soll u4 und u6 fahren.

  • 1) Bitte ist die Schleife beim Westbahnhof für lange Züge der Linie 60 geeignet ?
    2) Wird zu Sylvester die Linie 10 fahren ?

  • Eine sehr gute Idee, somit rücken die „Randbezirke“noch näher ins Zentrum. Auch wird es für die Besucher von Zoo, Schloß Schönbrunn, Techischen Museum,… übersichtlicher von A nach B zu kommen.

    Mich wundert dass bei der Station Hietzing beim „Intermezzo“ Straßenbahn-Bus-Fußgänger nicht öfter etwas passiert…

  • Eine VERLÄNGERUNG der Linie 10 bis Gallgasse oder besser zum Maurer Hauptplatz/Dreiständegasse (und da gäbe es sogar bereits Wendeschleifen) UND eine Verlängerung der Linie 60 zum Westbahnhof SAMT Beibehaltung der Linie 58 wäre wirklich eine VERBESSERUNG für ALLE Bim-NutzerInnen.
    Und die Kennedybrücke könnte dann genauso umgebaut werden da dort keine Linien enden würden.
    Viele Städte in Europa weiten das Strassenbahnangebot aus, in Wien wird es tendenziell weniger.

    • Schliesse mich der Meinung vollinhaltlich an. Habe viele Ärzte in Mariahilf, da ich hier in Unter St. Veit hauptsächlich von Psychiatern umzingelt bin, die ich Gott sei Dank nicht brauche. Es wird eine überflüssige U 5 für Rathausbeamte gebaut, aber die Linie 58 wird eingestellt. Fahren offensichtlich nur normale Leute damit. Obwohl Frau Vassilakou auf ihre Verbesserung des öffentlichen Verkehrs sooooo stolz ist.
      Die Linie 58 ist die einzige durchgehende Strassenbahn von St. Veit nach Mariahilf. Frechheit, dass sie eingestellt werden soll!!!

    • Eine nsehr gute Entscheidung, dass die Straßenbahnlinien 60 und 10 nicht mehr auf der Kennedybrücke umkehren müssen.
      Jetzt wäre noch eine Lösung über die Autobuslinien 56 A, 56 B und 58 A zu finden, damit sie
      die Kennedybrücke nicht umfahren müssen.

  • Ich finde es schade, dass wir immer erst kurzfristig über Veränderungen informiert werden. Der Umstieg von Bim auf U Bahn wird damit angeregt, leider ist die U4 eine ziemlich anfällige U Bahn. Mich wundert es nicht, wenn wir im Autoverkehr ersticken. Es ist halt bequemer mit dem Auto als immer mit den mühsamen Öffis zu fahren. Statt die BIM auszubauen wird sie um- abgebaut. Ich slebst Jahreskartenbesitzer stelle immer mehr fest, dass ich öfters auf das Auto oder den Roller umsteige. Werde bald die Jahreskarte zurückgeben.

    • Hallo Christian, kurzfristig? Es ist April, die Änderung gilt ab September, also in 5 Monaten. Wir bauen die Bim auch aus – in den letzten Jahren sind gleich einige neue Strecken entstanden. Die Netzoptimierungen hier und an anderen Stellen sollen sicherstellen, dass das (historisch gewachsene) Netz optimiert wird – für mehr Fahrgäste und mehr Komfort.

      • Netzoptimierungen? Das ist aber eine ganz fantasievolle Umschreibung. Mehr Komfort, das soll ja wohl ein schlechter Scherz sein. Ich freue mich schon sehr auch noch im Jahr 2020 mit einem E1/E2 ohne Klimaanlage auf der tollen (Sarkasmus) verlängerten Linie 60 durch die Gegend zu rumpeln.

  • Endlich wird diese lange gewünschte Verbesserung für den Straßenbahnverkehr umgesetzt. Schon 2008 hat die Hietzinger Bezirksvertretung einstimmig einen Antrag in diesem Sinn beschlossen. Anscheinend wollen sich manche, die damals dafür waren, daran nicht mehr erinnern.
    Den kritisierten „Linksverkehr“ gibt es übrigens beim 60er und 10er jetzt schon, daran ändert sich nichts.
    Heinz G.

    • Es war diese Woche schon in den Nachrichten, wir werden aber weiter informieren, ganz besonders natürlich unmittelbar vor der Umstellung 🙂

  • Ich schlage vor, dass aus der jetzigen Haltestelle der Linie 60 Richtung Rodaun eine Doppel-Haltestelle auch für die Linie 10 Richtung Unter St. Veit wird ! Damit kann man am selben Bahnsteig umsteigen !
    Die jetzige End-Haltestelle der Linie 10 und die jetzige Haltestelle der Linie 58 Richtung Unter St. Veit könnten dann entfernt und deren Platz anders genützt werden ! Auf der West-Seite gibt es ja schon eine
    Doppel-Haltestelle für die Linien 10 und 60 !?

    • Genau das ist vorgesehen. 10er Richtung Unter St.Veit und 60er Richtug Rodaun sollen am selben Gleis hintereinander halten, genauso wie 10er Richtung Dornbach und 60er Richtung Westbahnhof.

  • Wird die Linie 52 weiter bis zum Westbahnhof fahren oder nur mehr bis zum Betriebsbahnhof
    Rudolfsheim, weil die Linie 60 sooft auf der Mariahilfer Strasse fährt ?

  • Der Aufzug zur U4-Hietzing sollte gleich bei der Strassenbahn-Haltestelle sein, damit man mit dem Kinderwagen nicht über die Fahrbahn gehen muss !

  • Endlich eine vernünftige Lösung. Den Kritikern sei gesagt das der 60 er in den frühen Betriebsjahren nahe zu bis auf den Schwarzenbergplatz gefahren ist. Also ein viel längerer Streckenteil zu befahren war, weitaus l längeren Fahrzeiten und keinen ULFS. Aber zum 2er und 44er kann ich das nicht sinnvoll finden. Hier ist das eine reine Geldverschwendung, die Neulerchenfelderstraße wird dadurch nicht mehr attraktiver.

    • Gerade der Tausch von 44 und 2er ist wichtig, damit auch der jetzige 44er (=2er danach) die Ubahnanbindung Josefstätterstraße erhält. Somit teilen sich die Fahrgäste besser auf. Denn jetzt fahren alle mit dem 43er, wenn sie zur U6 wollen, womit der immer überfüllt ist.
      Die Neulerchenfelderstraße bleibt ja gleich, da fährt der 2er nach wie vor, dort ändert sich nichts! Schaue dir die Streckenführung nochmals an.

  • Haltestelle SCHWENDERMARKT – wann wird die Station Rustengasse umbenannt zu SCHWENDERMARKT ?
    Protokoll über die Sitzung der Bezirksvertretung 15. Dezember 2016 :
    Die Bezirksvertretung Rudolfsheim-Fünfhaus
    ersucht die für die Wiener Märkte zuständige Stadträtin Ulli Sima
    sich dafür einzusetzen, dass die Bezeichnung der
    Straßenbahnstationen Rustengasse entweder um das Wort „Schwendermarkt“
    erweitert werden oder die Stationen in „Schwendermarkt“ umbenannt werden.
    Der Antrag wird einstimmig angenommen

  • Eine Schande ist das!!! Wenn man das umsetzt, dann wird der Teil des 58ers der vom 10er ersetzt wird sicher weniger benutzt und die Wiener Linien können mit einem schönen Alibi die Strecke einstellen und gegen irgendeinen Bus eines Subunternehmers ersetzen. So geht verfehlte Nahverkehrspolitik!

  • Da fallen mir noch andere Projekte ein, die groß angekündigt wurden und dann so heimlich, still und leise in der Schublade verschwunden sind: Was ist mit der Verlängerung des 25ers bis Stammersdorf? Oder der 35er, der von der Porzellangasse zur Friedensbrücke und dann in den 20. Bezirk fahren sollte?

  • Sehr gute und seit langem erwogene Idee, nur wäre in diesem Zusammenhang das stadtauswärts führende Gleis in der Hadikgasse unbedingt aus dem allgemeinen Abbiegerverkehr (Linksabbiegespur für Hietzinger Brücke) herauszunehmen, wie immer das möglich wäre: in dem ab Winckelmannstraße bis Hietzing reichenden Nachmittagsstau kämen weder die Linie 10 noch die Linie 60 planmäßig voran, sodaß man in Hietzing wohl öfter länger auf den Anschluß Richtung Rodaun warten muß ! Die Hadikgasse ist heute einfach zu schmal für Hauptausfallstraße und zweigleisige Straßenbahn in beiden Richtungen !
    Freundliche Grüße, Klaus Zelzer 1130 Wien

  • Kleiner Nachtrag: Mit der Umstellung der Hietzinger Linien und der Linien 67/U1 in Favoriten wird auch ein neuer Netzplan fällig: falls dieser wieder in der neuen abstrakten geometrischen Form geplant ist (die sicher Vorteile hat für Details des Netzes, sich aber von der geographischen Grundlage entfernt), wären die Haltestellen Wolkersbergenstraße der Linien 54A/B und 62 getrennt anzuzeigen, mit Fußgängerweg dazwischen, da man als Ortsfremder den Zusammenhang der mehrere Gehminuten voneinander entfernten Haltestellen nicht unmittelbar erkennt (anders als auf dem geographisch basierten älteren Netzplan): für Speising S-Bahn bzw. Preyergasse ist ein solcher Fußweg angedeutet, obwohl die Entfernung wesentlich geringer ist und die Haltestellen in Sichtweite liegen…

  • Die Durchfahrtsgleise auf Linksverkehr umzustellen halt ich für eine sehr gute Idee; es wird damit jedenfalls das Umsteigen der Fahrgäste sehr erleichtert und beschleunigt. Dass dabei alle ein- und ausfahrenden Straßenbahnen (beidseitig) kreuzen müssen (bisher nur einmal bei 10er und 60iger, nicht der 58iger), wird aber sicher eine gewisse Herausforderung für die Fahrer der Straßenbahnen werden und eventuell zu einer erhöhten Unfallgefahr führen.
    Den Knoten Hietzing damit als Endknoten ganz aufzugeben wäre aus meiner Sicht nicht unbedingt notwendig, wenn man die Haltegleise mit Umkehrschleife in der zweiten Reihe – jeweils auf der Ausfahrtseite – anordnen würde und ebenfalls – wie bisher – für Linksverkehr vorsehen würde. Damit wäre das Ein- und Aussteigen für alle Umsteigvarianten zum mittig angeordneten Umsteigeknoten sichergestellt. Diese Haltgleise könnten für Straßenbahnen und Busse gemeinsam genützt werden.
    Diese Variante wäre – aus meiner Sicht – die wesentlich sicherere, weil man sich bei einem nicht auszuschließenden Planungsfehler (Stau in der Hadikgasse) Änderungsmöglichkeiten offen halten würde.
    Die Aufgabe der Linie 58 ist für mich nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss.

  • Sind auch noch andere Verbesserungen als mehr Platz für die Buslinien 56A/B & 58A angedacht? Als Bus-Fahrgast hat man jetzt schon einen längeren Weg zur Ubahn Station und braucht wegen den 3 Ampeln auf der Kennedybrücke oft mehr als 3min für die letzte Station, die keine 250m Luftlinie entfernt ist. Wird vielleicht angedacht, dass die Busse das östliche Reservegleis nutzen könnten, oder gar auch im Linksverkehr um die Station geführt werden?

  • Schön, dass sich diese Idee, die in meinem Bekanntenkreis seit ca. 10 Jahren diskutiert wird, bis zu den Wiener Linien durchgesprochen hat!!!
    Die Situation auf der Kennedy-Brücke ist seit vielen Jahren verbesserungswürdig!
    Ich hoffe, die Verbesserung gelingt!

  • Die Strassenbahn-Kreuzungen sollten so geregelt werden, dass ein Unfall durch Abschaltung des Fahr-Stroms verhindern wird !

  • Warum wird die Linie 10 nicht dann gleich bis Ober St. Veit geführt, der Autobus ist nicht die Ideallösung und die wenigen Stationen hätten schon bei der Abschaffung des 158er eingebunden werden können. Bis man zu Kirche kommt dauert es doch lange besonders wenn man den Bus nur mehr in der Ferne abfahren sieht.

    Übrigens könnte die Linie 57 A nicht durch Gelenk Buse attraktiver werden, manchmal sind drei Kinderwägen in der Mitte und die anderen Fahrgäste quetschen sich rein oder warten, manchmal an die 10 Minuten auf den Nächsten. Ohne Fahrverbindung auf der Unteren Mariahilferstrasse ist halt der 57 A die einzige Linie zur Gumpendorferstrasse. Der 2 A fährt ja auch nimmer bis zur Stiftgasse und er 13 A ist keine Lösung!

  • Wenn die Verbindungsbahn in einigen Jahren bei der Hietzinger Hauptstrasse in Hochlage fahren wird, dann könnte vielleicht jeder zweite Zug der Linie 10 unter der Verbindungsbahn bis nach Ober St, Veit und / oder nach Lainz zur Linie 62 fahren !?

  • Die neue Linienführung ist sicher gut, wobei es aber dann für die Linie 60 aber auch wirklich kürzere Intervalle geben muss. Denn wenn diese nicht verkürzt werden ( tagsüber bis zu 12 Minuten Wartezeit) bringt die Änderung nicht viel.Es sollten dann auch die alten Tram auf der Linie 60 endlich verschrottet werden, den dies sind für älter Menschen und Mütter mit Kinderwagen nicht akzeptabel.

    • Naja die Wiener Linien haben nur 100 Lange Ulfs mit Klimaanlage und das ist schon viel zu wenig bedeutet viel Spaß bei Doppel soviele Hoch Garnituren

    • Ist heut zu Tage eigentlich irgendetwas Müttern mit Kindern und/oder Kinderwägen zu zumuten??
      In jedem einzelnen BLOG-Beitrag beschwert sich irgendwer darüber das die armen Eltern mit Kinderwägen immer solche Probleme haben weil „nur“ jede zweite Garnitur ein ULF ist.
      Wie haben es den die leute rüher geshcafft?? – ganz OHNE den ULF???

      • Die Frage ist, wer eine schnellere Umstellung auf ULF bezahlen soll ! Soll man wieder einen Gepäck-
        Zuschlag (-Fahrschein) einführen wie vor Jahrzehnten ? Damals gab es in den Wagen eine Meß-Stelle für die Koffer ! War er zu groß, musste man zusätzlich zahlen, kann ich mich erinnern !

        • Vielleicht könnten die Wiener Linien den hintersten Teil der alten Beiwagen für einen ebenen Einstieg umbauen ? Ist das technisch möglich und finanziell interessant ? Dort hätten 3 kleine Kinderwagen oder
          2 Rollstühle Platz, meine ich ! Der Teil müsste aber durch eine Wand getrennt werden vom normalen Fahrgast-Raum wegen der hohen Stufe !

          • Also es würde nur so gehen das die Mitte niederdlur wäre das Mann auch gleich durchgehen kann gibt es wo anders wo auch schon aber es wäre sinnlos sie modenesieren weil der Flexity kommt eh bald und wird alle ersätzen die mit Hochflur sind

  • Bitte könnten die Wiener Linien den Gleis-Plan und einen Plan über die zukünftige Flächen-Nutzung im Straßen-Niveau bei der U4-Haltestelle Hietzing veröffentlichen, bzw. schreiben, wo man diese Infos findet ? Danke !

  • Wenn zwischen Hietzing und Westbahnhof in der Frühspitze lange Niederflur-Straßenbahnen in kürzeren Intervallen unterwegs sein werden – was ist dann mit der Strecke von Rodaun nach Hietzing? Das kann doch nur zwischen Rodaun und Westbahnhof heißen sonst müsste ich ja morgens in Hietzing die Bahn wechseln..

    • Damit war „im Vergleich zu jetzt“ gemeint. Jetzt gibt’s noch keine langen Ulfs auf der Strecke zwischen Hietzing und Westbanhof, dann schon 😉 Zwischen Rodaun und Hietzing fahren aber schon länger lange Niederflur-Bims. Man muss die Bim natürlich nciht wechseln 😉

  • Bitte gibt es während des Umbaus Einschränkungen bei den Linien 10, 58 und 60 ?
    Ich ersuche um ausführliche Infos ! Danke !

    • Für die Umstellung der Strecken wurde der 2. September vereinbart. Die Fertigstellung erfolgt unmittelbar in der Nacht davor, weil für die bisherige Linienführung sonst eine weitere Weiche erforderlich wäre.

  • wäre es im zuge der komfortableren neugestaltung der bushaltestellen möglich, eine, in spitzenzeiten anstehende, verlägerung der buslinie 55a bis hierzing mit einzuplanen?

  • „Der freiwerdende Platz bietet zukünftig die Möglichkeit die Haltestellen der dort verkehrenden Buslinien 56A/B und 58A komfortabler zu gestalten.“

    Was ist mit zukünftig gemeint? In ein paar Monaten? 1 Jahr? Oder wahrscheinlich nie? Und ist vielleicht auch eine Verbesserung für 56A/B und 58A angedacht, was diese nervigen 3 Ampeln auf der Kennedybrücke angeht?

    • Also ich schätze mal, dass man sich noch nicht mal Gedanken über die Änderung für die Buslinien gemacht hat, geschweige den einen Termin für diese kleinen Änderungen. Oder ist das Top Secret?

      • Straßenbaulichen Arbeiten – und dazu gehören auch Haltestellen – liegen in der Zuständigkeit der MA 28 (Straßenbau). Durch die Änderung bei unseren Gleisen wird auf der Kennedybrücke eine Neugestaltung der Bushaltestellen möglich, einen Termin gibt es dafür noch nicht. Vorerst bleibt der Bussteig also wie gehabt. Sobald es dazu mehr gibt, informieren wir aber natürlich.

  • Die 10er Linie sollte öfter fahre. D.h. kürze Intervallen. Seit der U3 Ottakring, wird sie vielmehr in Anspruch genommen als vor 10 Jahren

  • Wird man es schaffen, der Linie 10 dazu au kürzere Intervalle zuzuteilen?
    heute (17.07.2017) war es wieder mal, wie schon so oft, dass der Fahrer es nicht geschafft hat, eine Station nach der Endstation Richtung Hitzing im vorgesehenen Fahrplan pünktlich zu sein. Zwischen 1-2 Minuten war die Verspätung. Es hat bereits den nächsten Zug angezeigt und das mit 9 Minuten Wartezeit!!!

    wenn man das dann bis zur nächsten Endstation summiert, ist der 10 wie seit gut 10 Jahr wieder mal zu spät dran.

    • Hallo, hier gab ein ein Problem auf der Strecke, daher auch das verzögerte Intervall. Wir sind nicht alleine auf der Straße unterwegs und dichter Verkehrs, Falschparker, Unfälle (mit oder ohne unsere Beteiligung) halten auch uns auf. Hier würden kürzere Intervalle nicht viel bringen, leider. Falls es zu einer Verzögerung kommt, so setzten wir alles daran, diese so rasch wir möglich zu normalisieren.

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